TV-Serien begleiten mich schon seit ich denken kann. Die ersten Serien-Erfahrungen machte ich mit Daktari oder Mein Freund Ben, welche ich hochoffiziell sehen durfte, andere wie Petrocelli oder Einsatz in Manhattan nur während meiner Ferien bei der Grossmutter.

Auch heute noch macht es mir Spass Serien zu schauen, allerdings nicht mehr im Fernsehen sondern auf DVD oder Blu-ray, was unter anderem den grossen Vorteil hat, der unliebsamen Werbung entgehen zu können...

In der Folge sind einige der Serien aufgeführt, die mich besonders beeindruckt haben - oder schlicht einfach meine Lieblingsserien sind.

BONANZA

1959-1973 (Bonanza)

image

Bonanza gehört mit zu den ersten Serien, die ich bewusst verfolgt habe. Das muss so Mitte der 70er gewesen sein.
Die auf der Ponderosa Ranch lebenden Cartwrights waren unsere Helden und regelmässig wurden die gesehenen Szenen stilecht mit Schreckschuss-Colts und Cowboyhüten nachgestellt.
Die meisten Mädchen fanden Bonanza doof und wir deshalb die Mädchen auch, das änderte sich später natürlich…

Erzählt wird die Geschichte der Familie Cartwright mit Vater Ben und den Söhnen Adam, Hoss und Little Joe.
Zusammen leben sie auf der Ponderosa-Ranch, einem wunderschönen Landstück, am Lake Tahoe, Nevada gelegen. Die familiäre Idylle wird wieder und wieder durch Ganoven, korrupte Geschäftsleute oder Indianer gestört…

Originaltitel: Bonanza

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: National Broadcasting Company (NBC)
Produzenten: David Dortort / Richard Collins / Robert Blees

Erscheinungszeitraum: 1959 - 1973

Episoden: 431
Länge: 50 Minuten
Staffeln: 14

Genre: Western

Idee: David Dortort

Musik: Ray Evans / Jay Livingston

Besetzung:

  • Lorne Greene …. Ben Cartwright
  • Pernell Roberts …. Adam Cartwright
  • Dan Blocker …. Hoss Cartwright
  • Michael Landon …. Little Joe Cartwright
  • Guy Williams …. Will Cartwright…u.a.

Drehorte:

  • Incline Village, Nevada, USA
  • Warner-Bros. Studios, Burbank, Kalifornien, USA
  • Spahn Ranch, Chatsworth, Los Angeles, Kalifornien, USA
  • Apacheland Studios, Gold Canyon, Arizona, USA
  • Lake Tahoe, Nevada, USA…u.a.

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 - Traditioneller TV-Standard)
Sound Mix: Mono

DIE ONEDIN LINIE

1971-1980 (The Onedin Line)

image

Wir kommen hier zu einem weiteren Serien-Höhepunkt meiner Kinderzeit - ein wahrer Klassiker unter den BBC-Serien.
Die Geschichte um einen englischen Reeder, schlitzohrig und äusserst halsstarrig und seine Familie, hat mich als Kind geradezu in ihren Bann geschlagen. Der Sonntagnachmittag war für mich Mitte der 70er-Jahre eine heilige Zeit. James Onedin war für mich der Inbegriff von Heldentum und Abenteuer, die wunderschönen Segelschiffe der Inbegriff von Freiheit und Liverpool der Inbegriff allen Englischen.
Ich hege bis zum heutigen Tage eine grosse Sympathie für die Britischen Inseln und führe das nicht zuletzt auf diese Serie zurück.

Kapitän James Onedin (Peter Gilmore) steht im Zentrum der Geschichte, in der erzählt wird, wie er ein Schiff kauft, zum Reeder wird und eine eigene Schifffartslinie aufbaut.
Unterstützung erhält James durch seine Frau, seinen Bruder und seine Schwester.
Das Ganze spielt in Liverpool in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Originaltitel: The Onedin Line

Produktionsland: Grossbritannien
Produktionsfirma: BBC One
Produzent: Peter Graham Scott

Erscheinungszeitraum: 1971-1980

Episoden: 91
Länge: 45 Minuten
Staffeln: 8

Genre: Abenteuer / Historienfilm / Drama / Gesellschaftsdrama

Idee: Cyril Abraham

Musik: Anthony Isaac / Aram Khatchaturian

Besetzung:

  • Peter Gilmore …. James Onedin
  • Anne Stallybrass …. Anne Onedin
  • Mary Webster …. Sarah Onedin
  • Howard Lang …. Captain William Baines
  • Jessica Benton …. Isabel Frazer
  • Brian Rawlinson …. Robert Onedin…u.a.

Drehorte:

  • Dartmouth, Devon, England
  • Exeter, Devon, England
  • Charlestown, Cornwall, England
  • Gloucester, Gloucestershire, England
  • Milford Haven, Pembrokeshire, Wales

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

DER SEEWOLF

1971 (Der Seewolf)

image

Mit dem „Seewolf“ hätten wir ein weiteres Serien-High-Light aus meiner Kindheit. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich mir diese Mini-Serie angesehen habe, aber es dürfte in etwa deckungsgleich mit der Ausstrahlungsanzahl sein…
Für mich ist das nach wie vor eine der besten deutschen Abenteuerserien, die je geschaffen worden sind. Die Spannung und atmosphärische Dichte ist atemraubend. Dazu kommen sehr schöne und realistisch gehaltene Aufnahmen vom Leben auf hoher See.
Die Story basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jack London. Der Roman wurde allerdings sehr frei umgesetzt, durch einzelne Kurzgeschichten Londons ergänzt und der Schluss sogar komplett umgeschrieben.

Der Schriftsteller Humphrey van Weyden geht 1906 bei einem Schiffsunglück in der Bucht von San Francisco über Bord.
Eine glückliche Fügung will es, dass er von der Crew eines zufällig vorbeifahrenden Robbenfänger entdeckt und gerettet wird. Die „Ghost“, so der Name des Schiffes, wird von Wolf Larsen befehligt. Larsen führt seine Mannschaft mit eiserner Hand und duldet keinerlei Widerspruch. Er weigert sich auch, van Weyden vorzeitig an Land zu bringen und so bleibt diesem nichts anderes übrig, als sich dem demütigenden Kommando zu unterwerfen. Van Weydens Ziel ist die Flucht von diesem Seelenfänger…

Originaltitel: Der Seewolf

Produktionsland: Deutschland / Frankreich / Rumänien
Produktionsfirma: ZDF / ORTF
Produzenten: Walter Ulbrich

Erscheinungszeitraum: 1971

Episoden: 4
Länge: 90 Minuten
Staffeln: 1

Genre: Abenteuer / Drama

Idee: Jack London / Walter Ulbrich

Musik: Hans Posegga

Besetzung:

  • Raimund Harmstorf …. Wolf Larsen
  • Edward Meeks …. Humphrey van Weyden
  • Emmerich Schäffer … Schiffskoch Thomas Mugridge
  • Dieter Schidor …. Wolf Larsen als junger Mann
  • Franz Seidenschwan …. Joe
  • Septimiu Sever …. Vater van Weyden….u.a.

Drehorte:


  • Constanta, Rumänien
  • Snagov, Ilfov, Rumänien
  • Braila, Rumänien
  • Schwarzes Meer, Rumänien
  • Buftea Studios, Bukarest, Rumänien
  • Schweden

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

M*A*S*H

1972-1983 (M*A*S*H)

image

MASH steht für Mobile Army Surgical Hospital, spielt während des Korea-Krieges (1950-53) und ist eine der besten Anti-Kriegs-Serien/Filme, die ich kenne. Wobei der Korea-Krieg natürlich nur als „Tarnung“ benutzt wurde um öffentlich den Vietnam-Krieg anzuprangern. Dies wurde mit einem bissigen Sarkasmus und einer zu tiefst humanistischen Grundhaltung gemacht, die ihresgleichen sucht. Die Art und Weise, wie man hier immer wieder auf die Unsinnigkeit von Krieg an sich aufmerksam machte, ist äussert beachtlich und für U.S.-Amerikanische Verhältnisse aussergewöhnlich.

Korea 1950: Direkt hinter der Front - und manchmal auch mittendrin - ist das mobile Feldlazarett 4077 stationiert. Helikopter bringen Verwundete, und damit den Horror des Krieges, mitten ins Camp.
Captain Benjamin Franklin „Hawkeye“ Pierce und seine Kollegen versuchen, die Verletzten zu retten und den alltäglichen Wahnsinn mit viel Galgenhumor und Zynismus zu überleben…

Originaltitel: M*A*S*H

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: 20th Century Fox
Produzenten: Burt Metcalfe

Erscheinungszeitraum: 1972-1983

Episoden: 256
Länge: 25 Minuten
Staffeln: 11

Genre: Kriegsfilm / Ärztefilm / Tragikkomödie

Idee: Larry Gelbart

Musik: Johnny Mandel

Besetzung:

  • Alan Alda …. Benjamin Franklin „Hawkeye“ Pierce
  • Wayne Rogers …. John Francis „Trapper“ McIntyre
  • Larry Linville …. Frank D. Burns
  • Loretta Swit …. Margaret Houlihan
  • Gary Burghoff …. Walter Eugene “Radar” O’Reilly
  • Jamie Farr …. Maxwell Q. Klinger
  • David Ogden Stiers …. Charles Emerson Winchester III…u.a

Drehorte:

  • Malibu Creek State Park, Kalifornien, USA
  • Studio 9, Fox Bradcasting Company, Los Angeles, Kalifornien, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 - Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

DIE WALTONS

1972-1981 (The Waltons)

image

Ich glaube, niemand, der in den 70ern aufgewachsen ist, kam um die Waltons herum. Auch ich liebte diese Serie als Kind sehr und wäre nicht abgeneigt gewesen, von Olivia und John Walton als achtes Kind adoptiert zu werden – und in gewisser Weise wurde ich das ja auch, denn ich sass regelmässig in ihrem Haus am Esstisch und begleitete jung und alt bei ihren unterschiedlichsten Abenteuern und Erlebnissen. Ich litt mit, wenn einem der Kinder ein Leid geschah und lachte herzhaft mit Grandpa Walton, wenn er wieder mal einen seiner Scherze trieb und von Grandma Esther dafür gescholten wurde...
Natürlich hat die Serie auch ihre sehr pathetischen oder gar kitschigen Momente und natürlich wird hier eine heile Welt gezeigt, die es so wohl nicht oft gegeben hat. Erstaunlich ist aber, dass die Geschichte, wenn ich sie mir heute ansehe, nichts von ihrem Charme verloren hat und ihre warmherzige Atmosphäre mir immer noch unbeschreiblich gut gefällt. Gleichwohl sie vielleicht nicht die reale Welt darstellt, ist die Vorstellung schön, es könnte sich so zugetragen haben…

Die Handlung spielt in der Zeit der Weltwirtschaftskrise und dauert bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Handlungsort ist das fiktive Waltons Mountain, in den Blue Ridge Mountains in Virginia gelegen.
Die Waltons sind eine Grossfamilie mit sieben Kindern und den Grosseltern, die alle in einem grossen Haus leben. Der Vater John betreibt ein kleines Sägewerk und schafft es, damit seine kinderreiche Familie über die Runden zu bringen. Die Geschichte wird aus der Sicht des ältesten Sohnes John-Boy Walton erzählt, der seine Familienerinnerungen in Rückblenden wiedergibt...

Originaltitel: The Waltons

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Lorimar Productions
Produzenten: Robert L. Jacks / Andy White

Erscheinungszeitraum: 1972-1981

Episoden: 221
Länge: 45 Minuten
Staffeln: 9

Genre: Familiengeschichten / Tragikkomödie

Idee: Earl Hamner Jr.

Musik: Alexander Courage / Arthur Morton / Jerry Goldsmith

Besetzung:

  • Richard Thomas …. John Boy Walton
  • Ralph Waite …. John Walton
  • Michael Learned …. Olivia Walton
  • Ellen Corby …. Esther Walton
  • Will Geer …. Samuel Walton
  • Judy Norton-Taylor …. Mary Ellen Walton
  • Jon Walmsley …. Jason Walton
  • Mary Elizabeth McDonough …. Erin Walton
  • Eric Scott …. Ben Walton
  • David W. Harper …. Jim Bob Walton
  • Kami Cotler …. Elizabeth Walton…u.a.

Drehorte:

  • Warner Brothers Studiogelände, Burbank, Kalifornien, USA
  • Port Hueneme, Kalifornien, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

FAWLTY TOWERS

1975-1979 (Fawlty Towers)

image

Ich mag den englischen Humor sehr und bin schon seit langem ein Bewunderer der Monty Pythons. Folgerichtig habe ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, diese wunderbare britische Mini-Serie, die von John Cleese und seiner damaligen Frau Connie Booth verfasst wurde, anzusehen.
John Cleese schrieb die männlichen Dialoge und seine Frau Connie Booth die weiblichen. Das harmoniert ganz ausgezeichnet, ist unglaublich witzig und originell.
Eine grossartige Serie, die ich mir immer wieder mal ansehen kann.

Fawlty Towers ist die Geschichte eines kleinen Hotels und deren Besitzer.
Nebst vielen Stammgästen kommen in jeder Folge neue Gäste dazu. Was sich nie ändert, ist der cholerische, stetig am Rande des Wahnsinns operierende Hotelbesitzer Basil Fawlty (John Cleese). Er treibt mit seiner unfähigen Art nicht nur seine Frau Sybil Fawlty (Brunella Scales) zur Verzweiflung. Wobei er es eigentlich immer gut meint, durch eine Mischung aus Unfähigkeit und Arroganz es aber in jeder Folge fertig bringt, das gesamte Hotel in seinen Grundfesten zu erschüttern.

Originaltitel: Fawlty Towers

Produktionsland: Grossbritannien
Produktionsfirma: British Broadcasting Corporation (BBC)
Produzenten: John Howard Davies / Douglas Argent

Erscheinungszeitraum: 1975-1979

Episoden: 12
Länge: 30 Minuten
Staffeln: 2

Genre: Komödie / Slapstick-Komödie

Idee: John Cleese / Connie Booth

Musik: Dennis Wilson

Besetzung:

  • John Cleese …. Basil Fawlty
  • Prunella Scales …. Sybil Fawlty
  • Connie Booth …. Polly Sherman
  • Andrew Sachs …. Manuel
  • Ballard Berkeley …. Major Gowen…u.a.

Drehorte:

  • Wooburn Grange Country Club, Bourne End, Buckinghamshire, England
  • Harrow, Middlesex, England
  • Studio TC8, BBC Television Centre, Wood Lane, London, England

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

COLORADO SAGA

1978-1979 (Centennial)

image

Als Jugendlicher habe ich die dicken, historischen Werke von James A. Michener geliebt und beinahe alle gelesen. So habe ich viel erfahren über Hawaii, Alaska, die Karibik, Texas oder eben Colorado. Micheners Romane sind meist äusserst umfangreich, historisch fundiert und anschaulich verfasst.
Inspiriert, diese alle zu lesen, wurde ich durch die Serie „Colorado Saga“. Ich war fasziniert und begeistert und konnte die wöchentlich ausgestrahlten Folgen kaum erwarten. Gedreht wurde vorwiegend an Originalschauplätzen, was die Verfilmung sehr authentisch machte.

Die Handlung erstreckt sich über 200 Jahre und spielt im heutigen US-Bundesstaat Colorado. Erzählt wird die Geschichte der dort lebenden Arapahos, das Auftauchen der ersten Weissen und schliesslich die Besiedlung des Gebietes bis in die 1970er-Jahre hinein.
Die Handlung basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von James A. Michener.

Originaltitel: Centennial

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: MCA / Universal Television
Produzenten: Howard P. Alston / Elex Beaton / George E. Crosby / Malcom R. Harding

Erscheinungszeitraum: 1978-1979

Episoden: 12
Länge: 90 Minuten
Staffeln: 1

Genre: Western / Historienfilm / Indianerfilm

Idee: James A. Michener

Musik: John Addison

Besetzung:

  • Richard Chamberlain …. Alexander McKeag
  • Gregory Harrison …. Levi Zendt
  • Richard Crenna …. Colonel Frank Skimmerhorn
  • Barbara Carrera …. Clay Basket
  • A Martinez …. Tranquilino Marquez…u.a.

Drehorte:

  • Bracken County, Kentucky, USA
  • Bent’s Old Fort Natiional Monument, La Junta, Colorado, USA
  • Central City, Colorado, USA
  • Rocky Mountain National Park, Colorado, USA
  • Alamo Village, Brackettville, Texas, USA
  • Grand Teton National Park, Moose, Wyoming, USA
  • Winfield, Ohio, USA
  • Port Washington, Ohio, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

MAGNUM

1980-1988 (Magnum, p.i.)

image

Ich weiss, was Sie denken und Sie haben recht…
Gewiss, diese Serie strotzte nur so von Klischees und anderen politischen Unkorrektheiten. Der Titel-Held war aber unglaublich sympathisch und die Location natürlich der Hammer.
Dazu kamen natürlich die grandios gespielten Parts des Jonathan Quayle Higgins III. und Magnums Freunde TC und Rick. Gespickt wurde das ganze immer mit amüsanten Running-Gags wie den Verfolgungsjagden durch Zeus und Apollo, den immer wieder kehrenden Geldproblemen oder natürlich den unvergesslichen Aufeinanderprallen zwischen Magnum und Higgins.
Ich habe hier alle Folgen und alle Staffeln gesehen und das mehrmals. Ich finde diese Serie auch heute noch sehenswert und bleibe beim Zappen immer wieder mal an einer Folge hängen…

Der berühmte Schriftsteller Robin Masters besitzt ein wunderschönes Anwesen auf Oahu, Hawaii. Da er nur äusserst selten in seinem luxuriösen Haus wohnt, hat er die Aufsicht seinem Verwalter Jonathan Higgins übergeben, der sich um Haus und Garten kümmert.
Thomas Magnum, ein ehemaliger Marine-Offizier, wird von Robin Masters als Sicherheitsbeauftragter eingestellt. Dafür erhält er zwar kein Gehalt, darf jedoch gratis im Gästehaus auf dem Anwesen wohnen und Robin Masters Ferrari benutzen.
Thomas Magnum verdient sich seinen Lebensunterhalt als Privatdetektiv. Unterstützt wird er dabei von seinen ehemaligen Marine-Kollegen T.C. und Rick.
Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Higgins, der Magnum immer wieder das Leben schwer macht, seine konstante Geldnot und nicht zu vergessen, Zeus und Apollo…

Originaltitel: Magnum, p.i.

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Belisarius Productions / Glen A. Larson Productions / Universal Television
Produzenten: Donald P. Bellisario / Glenn A. Larson

Erscheinungszeitraum: 1980-1988

Episoden: 162
Länge: 45 Minuten
Staffeln: 8

Genre: Krimi / Detektivfilm

Idee: Danald P. Bellisario / Glen A. Larson

Musik: Ian Freebairn-Smith / Mike Post

Besetzung:

  • Tom Selleck …. Thomas Sullivan Magnum IV
  • John Hillerman …. Jonathan Quayle Higgins
  • Roger E. Mosley …. Theodore Calvin (T.C.)
  • Larry Manetti …. Orville Wilbur Rick Wright III…u.a.

Drehorte:

  • Anderson Estate, Waimanalo, Oahu, Hawaii, USA
  • Makai Pier, Waimanalo, Oahu, Hawaii, USA
  • Honolulu, Oahu, Hawaii, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 - Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono / Stereo

SHOGUN

1980 (Shogun)

image

Shogun war eine Mini-Serie und basierte auf der Romanvorlage von James Clavells gleichnamigen Werk, welches seinerseits auf einer wahren Begebenheit beruht.
Auch wenn die Serie natürlich nie die Tiefe von Clavells Epos erreichen kann, ist die Geschichte sehr spannend und mitreissend umgesetzt. Man erfährt durchaus einiges über die japanische Geschichte dieser Zeit. Für mich war es damals die erste Berührung mit Japan, und ich war fasziniert von dieser sehr guten Mischung aus Exotik und Abenteuer, die in dieser Serie vermittelt wird. Zudem ist die Umsetzung durchaus authentisch gelungen und wirkt auf mich recht glaubhaft.

Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert in Japan. Der englische Navigator John Blackthorne (Richard Chamberlain) strandet mit seinem Schiff während eines Sturms an der Küste Japans. Zuerst inhaftiert, gelingt es ihm später die Gunst eines Fürsten zu gewinnen. In der Folge wird er in einen abenteuerlichen Strudel von Machtspielen und Intrigen gezogen.

Originaltitel: Shogun

Produktionsland: USA
Produktionsfirma:

  • Asahi National Broadcasting Company
  • Jardine Matheson Co. Ltd.
  • National Broadcasting Company (NBC)
  • Paramount Television
  • Toho Company

Produzenten: Eric Bercovici / Ben Chapman / James Clavell / Kerry Feltham

Erscheinungszeitraum: 1980

Episoden: 5
Länge: 90-110 Minuten
Staffeln: 1

Genre: Abenteuer / Historienfilm

Idee: James Clavell

Regie : Jerry London
Musik: Maurice Jarre

Besetzung:

  • Richard Chamberlain …. John Blackthorne
  • Toshiro Mifune …. Yoshi Roanaga
  • Yoko Shimada …. Toda Buntaro-Mariko
  • Alan Badel …. Pater Dell’Aqua
  • Vladek Sheybal …. Captain Ferreira

Drehorte:


  • Himeji City, Japan
  • Hikone Castle, Hikone, Shiga Prefäktur, Japan
  • Toho Studios, Tokyo, Japan
  • Shochiku Studios, Kyoto, Japan
  • Paramount Studios, Hollywood, Los Angeles, Kalifornien, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

HILFE, WIR WERDEN ERWACHSEN!

1982-1989 (Family Ties)

image

Das Kernthema ist der Generationenkonflikt zwischen den Hippie-Eltern und ihrem Sohn, der dem konservativen Zeitgeist der Reagan-Ära verhaftet ist. Daraus entstehen zum Brüllen komische Situationen und Dialoge. Es wird gewissermassen die kulturelle Kluft der 1980er-Jahre im Wohnzimmer der Keatons nachgespielt.
Dabei sind die Dialoge derart pointiert und klug, wie ich es zuvor noch in keiner TV-Serie erlebt hatte. Trotz dem komödiantischen Ansatz barg die Serie natürlich eine unverhohlene Kritik am konservativen Gedankengut der 80er Jahre.
Für Michael J. Fox war diese Serie das Sprungbrett für seine Hollywood-Karriere.

Die Serie spielt in einem Vorort von Columbus, Ohio, während der Reagan-Administration. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie Keaton mit Vater Steven, einem Manager in einer lokalen Fernsehstation und Mutter Elyse, die als freiberufliche Architektin arbeitet. Sie haben vier Kinder: Alex, Mallory, Jennifer und Andrew, der aber erst in Staffel 5 zur Welt kommt.
Die Eltern, beides ehemalige Hippies, leben im ständigen Konflikt mit ihrem ältesten Sohn Alex, dessen einziges Ziel im Leben ist, ein erfolgreicher Unternehmer und Millionär zu werden. Alex ist erzkonservativ, überzeugter Republikaner und hat es wahrlich nicht leicht mit seinen liberalen und dem Materialismus abgeneigten Eltern. Als wäre das nicht schlimm genug, muss er sich auch noch mit seiner etwas naiven Schwester Mallory und der altklugen Jennifer herumschlagen…

Originaltitel: Family Ties

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Ubu Productions / Paramount Television
Produzenten: Gary David Goldberg / Ruth Bennett / Susan Borowitz

Erscheinungszeitraum: 1982-1989

Episoden: 180
Länge: 25 Minuten
Staffeln: 7

Genre: Familiengeschichte / Gesellschaftskomödie / Sitcom

Idee: Gary David Goldberg

Musik: Jeff Barry

Besetzung:

  • Meredith Baxter-Birney …. Elyse Keaton
  • Michael Gross …. Steven Keaton
  • Michael J. Fox …. Alex Keaton
  • Justine Bateman …. Mallory Keaton
  • Tina Yothers …. Jennifer Keaton
  • Brian Bonsall …. Andrew Keaton ….u.a.

Drehorte: Paramount Studios, Hollywood, Kalifornien, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

THAT'S LIFE

2000-2002 (That's Life)

image

Eine Familiengeschichte mit viel Italianità, Herz und Humor. Wobei auch tragische Elemente nicht zu kurz kommen: That’s Life eben…
Die Serie zeichnet sich durch sehr pointierte und recht anspruchsvolle Dialoge aus, und obwohl weder Action stattfindet noch sonst Weltbewegendes geschieht, ist es äusserst spannend, Lydias Entwicklung und Selbstfindung zuzusehen. Bis… ja bis zum abrupten Ende der Serie, die mitten in der Geschichte abbricht, da man die Serie einfach absetzte…war wohl zu anspruchsvoll fürs US-amerikanische Durchschnittspublikum.
Schade, denn ich halte es für eine Serien-Perle und bin froh, dass ich das Ganze selber aufgenommen habe, denn erschienen ist die Serie hierzulande bis heute nie auf DVD…

Die Serie spielt in New Jersey und erzählt von der italienischstämmigen Lydia DelLucca und ihrer Familie.
Lydia ist Anfang 30 und will etwas aus ihrem Leben machen, allerdings nicht so, wie sich das ihre Eltern vorstellen. Sie hat keine Lust auf Heiraten und Kinder, stattdessen geht sie zur Uni und versucht ihren Abschluss nachzuholen.

Originaltitel: That’s Life

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Film Noir / Paramount Television
Produzenten: Peter Dunne / W. Mark McNair / Peter Woronow

Erscheinungszeitraum: 2000-2002

Episoden: 36
Länge: 60 Minuten
Staffeln: 2

Genre: Tragikkomödie / Gesellschaftskomödie

Idee: Diane Ruggiero

Musik: Danny Pelfrey / Jay Gruska / Nathan Wang

Besetzung:

  • Heather Paige Kent …. Lydia DeLucca
  • Ellen Burstyn …. Dolly DeLucca
  • Kevin Dillon …. Paul De Lucca
  • Paul Sorvino …. Frank DeLucca
  • Debi Mazar …. Jackie O’Grady

Drehorte: Los Angeles, Kalifornien, USA

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Stereo

GILMORE GIRLS

2000-2007 (Gilmore Girls)

image

Erzählt wird die Lebensgeschichte einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Teenager-Tochter. Schlussendlich ist es eine Serie über Mütter und Töchter, Generationenkonflikte und das kleinbürgerliche Leben in einer amerikanischen Kleinstadt.
Wobei das Ganze mit so viel liebenswertem Humor, Witz und Tiefsinn präsentiert wird, dass man gar nicht anders kann, als diesen irren Haufen lieb zu gewinnen.

Ich kenne keine Serie mit besseren, pointierteren und prägnanteren Dialogen als diese. Was Amy Sherman-Palladino hier an Texten zusammengeschrieben hat, ist schlicht Serienkunst und unerreicht.
Zusammen mit den erstklassigen Schauspielern und der kongenialen musikalischen Umsetzung von Carole King (!), ist die Serie Kult geworden.

Angesiedelt ist die Geschichte im beschaulichen Städtchen Stars Hollow, Connecticut. Hier lebt Lorelai Gilmore mit ihrer 16-jährigen Tochter Rory.
Da Lorelai schon sehr früh schwanger wurde und sie alles andere als einen guten Draht zu ihren Eltern hatte, beschloss sie bereits als 16-Jährige, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Und so ist ihr Verhältnis zu ihren Eltern auch heute noch sehr angespannt. Ihre Tochter Rory hingegen liebt ihre Grosseltern sehr und setzt alles daran, das Eis zwischen den distanzierten Lagern zu brechen.

Dabei ist Lorelai voll ausgelastet mit ihrem Hotel, das sie zusammen mit ihrer Freundin Sookie führt, und auch ihr restliches Leben fordert sie immer wieder enorm. Dies so sehr, dass sich für Rory manchmal die Frage stellt, wer den nun die Mutter und wer die Tochter sei. Aber egal was kommt, Lorelai und ihre Tochter halten eisern zusammen - und in der Not wäre auch noch Luke für die beiden da…

Originaltitel: Gilmore Girls

Produktionsland: USA
Produktionsfirma:

  • Dorothy Parker Drank Here Productions
  • Hofflund / Polone
  • Warner Bros. Television

Produzenten:

  • Amy Sherman-Palladino
  • Daniel Palladino
  • David S. Rosenthal
  • Gavin Polone

Erscheinungszeitraum: 2000-2007

Episoden: 153
Länge: 42 Minuten
Staffeln: 7

Genre: Gesellschaftskomödie / Coming-of-Age

Idee: Amy Sherman-Palladino

Musik: Sam Phillips

Besetzung:

  • Lauren Graham …. Lorelai Gilmore
  • Alexis Bledel …. Rory Gilmore
  • Kelly Bishop …. Emily Gilmore
  • Edward Herrmann …. Richard Gilmore
  • Melissa McCarthy …. Sookie St. James
  • Keiko Agena …. Lane Kim…u.a.

Drehorte:

  • Warner Brothers Studios und Gelände, Burbank, Los Angeles, Kalifornien, USA
  • Greystone Park, Beverly Hills, Kalifornien, USA
  • Markham, Ontario, Kanada

Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 - Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Stereo

DESPERATE HOUSEWIVES

2004-2012 (Desperate Housewives)

image

Ich muss gestehen, dass ich einige Vorurteile hatte: Das wird eine harmlos-banale Blabla-Serie über gelangweilte Nachbarinnen sein - dachte ich mir. Oh Mann, lag ich falsch!…
Die Serie ist weder harmlos noch langweilig, die Dialoge haben viel Witz und mit fortschreitender Seriendauer sogar Tiefe! Die vier Hauptcharakteren kann man mögen oder nicht, das tut nichts zur Sache, unberührt wird einen keine der Damen lassen. Im Gegenteil, die chaotische Susan, die selbstverliebte Gabrielle, die alles beherrschende Lynette oder die überperfekte Bree wachsen einem von Staffel zu Staffel mehr ans Herz - jedenfalls ging es mir so.
Am erstaunlichsten fand ich die Tatsache, dass die Serie kaum Schwächen aufweist, in ihren Handlungsverläufen unglaublich kohärent und - noch erstaunlicher - trotz zuweilen haarsträubenden Geschehnissen, absolut glaubhaft wirkt. Zudem, und das ist nun, weiss Gott, keine Selbstverständlichkeit in der Serien-Welt, wird die Geschichte von Staffel zu Staffel stärker und findet in der achten und letzten Staffel schauspielerisch, inhaltlich sowie dialogtechnisch ihren Höhepunkt.

Kurz und gut: Eine Serie, die in jeder Beziehung zu überzeugen weiss und süchtig macht!

Die Handlung spielt in der fiktiven Stadt Fairview, in der Wisteria Lane. Hier leben fünf Nachbarinnen und Freundinnen Haus an Haus: Mary Alice Young, Susan Mayer, Lynette Scavo, Bree van de Kamp und Gabrielle Solis.
Die Serie beginnt mit einem Paukenschlag, mit dem Suizid Mary Alice Youngs. Ihre Freundinnen sind schockiert und versuchen herauszufinden, wie es zu dieser unfassbaren Tat kommen konnte.
Dies ist dann auch gleich das Grundkonzept der ganzen Serie, in der in jeder Staffel ein Geheimnis aufgedeckt werden muss - daneben läuft der ganz normale alltägliche Wahnsinn ab, bestehend aus Liebe, Streit, Eifersucht und nachbarlichem Zusammenhalt.
Die Ereignisse und Abenteuer der vier verbleibenden Freundinnen werden von Mary Alice Young kommentiert, die aus dem Jenseits Anteil am Schicksal ihrer Nachbarinnen nimmt…

Originaltitel: Desperate Housewives

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Cherry Productions / ABC Studios
Produzenten: Charles Skouras III / Stephanie Hagen / Larry Shaw … u.a.

Erscheinungszeitraum: 2004 - 2012

Episoden: 180
Länge: 40 Minuten
Staffeln: 8

Genre: Komödie / Drama / Kriminalfilm

Idee: Marc Cherry

Musik: Steve Bartek
Titelmusik: Danny Elfman

Besetzung:

- Teri Hatcher …. Susan Mayer
- Felicity Huffman …. Lynette Scavo
- Marcia Cross …. Bree Van de Kamp
- Eva Longoria …. Gabrielle Solis
- Doug Savant …. Tom Scavo
- Kathry Joosten …. Karen McCluskey
- Ricardo Chavira …. Carlos Solis
- James Denton …. Mike Delfino

Drehorte:

- Colonial Street, Universal Studios, Universal City, Kalifornien, USA
- Toluca Lake, Los Angeles, Kalifornien, USA
- Santa Clarita, Kalifornien, USA
- Stage 1-5, Universal Studios, Universal City, Kalifornien, USA


Aspect Ratio: 1.33:1 (4:3 Traditioneller TV-Standard)

Sound Mix: Mono

WELCOME, MRS. PRESIDENT

2005-2006 (Commander in Chief)

image

Eine unglaublich spannende und gut umgesetzte Serie, die eine Geena Davis in Bestform zeigt und mit einem äusserst glaubwürdigen Drehbuch punkten kann.
Es ist mir unverständlich, warum diese Serie kein Erfolg wurde und bereits nach einer Staffel wieder abgesetzt werden musste. Sowohl die Dialoge wie auch die einzelnen Geschichten können es mit jeder zur Zeit laufenden Serie locker aufnehmen…

Mackenzie Allen ist US-Vizepräsidentin, wurde aber vom amtierenden Präsidenten hauptsächlich als „Quotenfrau“ für den Wahlkampf gebraucht. Im Amt wird sie nur noch für repräsentative Aufgaben eingesetzt.
Nachdem der Präsident einen Schlaganfall erleidet und kurz darauf stirbt, weigert sie sich zu Gunsten des Vorsitzenden des Repräsentantenhauses zurückzutreten und lässt sich als erste US-Präsidentin vereidigen. Dies passt vielen Kreisen nicht und sie wird von allen möglichen Seiten angefeindet und manipuliert…

Originaltitel: Commander in Chief

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: Battleplan Productions / Touchstone Television
Produzenten: Rod Lurie / Marc Frydman / Dayna Kalins…u.a.

Erscheinungszeitraum: 2005-2006

Episoden: 18
Länge: 42 Minuten
Staffeln: 1

Genre: Thriller / Gesellschaftsdrama

Idee: Rod Lurie

Musik: Larry Groupé

Besetzung:

  • Geena Davis …. Präsidentin Mackenzie Allen
  • Donald Sutherland …. Nathan Templeton
  • Harry J. Lennix …. Jim Gardner
  • Kyle Secor …. Rod Calloway
  • Ever Carradine …. Kelly Ludlow
  • Jasmine Jessica Anthony …. Amy Calloway…u.a.

Drehorte:

  • Los Angeles, Kalifornien, USA
  • Pasadena, Kalifornien, USA
  • Baltimore, Maryland, USA
  • Raleigh Studios, Hollywood, Los Angeles, Kalifornien, USA
  • Richmond, Virginia, USA
  • Washington DC, USA

Aspect Ratio: 1.78:1 (16:9 Neuer HD-Video und TV-Standard)

Sound Mix: Stereo

TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER

2005-2007 (Türkisch für Anfänger)

image

Richtig witzige deutsche TV-Serien gibt es nur sehr wenige. Türkisch für Anfänger ist eine dieser raren Vertreterinnen. Eine Culture-Clash-Komödie mit pointierten und intelligenten Dialogen, die es schafft, gleichzeitig zu unterhalten und zu hinterfragen.

Die Handlung ist dabei zuweilen slapstickartig überhöht, wirkt dennoch zu keiner Zeit künstlich überzeichnet. Ein anspruchsvoller Hochseilakt, der den Machern hervorragend gelungen ist.
Pegah Ferydoni spielt die Strenggläubige kongenial und der Zusammenprall mit der oberflächlichen Welt Lenas, gespielt von Josefine Preuss, ist nicht unwesentlich für den nachhaltigen Eindruck verantwortlich.

Eine wirklich herausragende Serie, die ich mir gerne immer wieder ansehe…

Der Schock sitzt tief bei der 16-jährigen Lena, als sie erfährt, dass sich ihre Mutter in den türkischstämmigen Polizisten Metin verliebt hat. Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder ziehen sie bei Metin und dessen Sohn Cem und Tochter Yagmur ein.
Lena teilt sich ein Zimmer mit Yagmur. Letztere ist eine streng gläubige Muslimin, was zu vielen Missverständnissen und Konflikten führt. Als wäre das noch nicht schlimm genug, muss sich Lena auch noch mit ihrem neuen Stiefbruder Cem herumschlagen, der keine Gelegenheit auslässt, ihr zu zeigen, was er von hochnäsigen deutschen Ziegen hält…

Originaltitel: Türkisch für Anfänger

Produktionsland: Deutschland
Produktionsfirma: BR / NDR / WDR
Produzenten: Bernhard Gleim / Alban Rehnitz u.a.

Erscheinungszeitraum: 2005-2007

Episoden: 52
Länge: 25 Minuten
Staffeln: 3

Genre: Komödie / Familiengeschichte

Idee: Bora Dagtekin
Musik: Ali N. Aşkın

Besetzung:

  • Josefine Preuss …. Lena Schneider
  • Anna Stieblich …. Doris Schneider
  • Elyas M’Barek …. Cem Öztürk
  • Adnan Maral …. Metin Öztürk
  • Pegah Ferydoni …. Yagmur Öztürk
  • Arnel Taci …. Costa Papavassilou
  • Katharina Kaali …. Diana Schneider…u.a.

Drehorte: Berlin, Deutschland

Aspect Ratio: 1.78:1 (16:9 - Neuer HD-Video und TV-Standard)

Sound Mix: Stereo

Informieren Sie sich via Twitter über Neueinträge auf meiner Website!



© 2015-2018 / Text & Design durch T.S. Tubai Kontakt