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Wie ich aufgewachsen wurde…

Geboren und aufgewachsen bin ich im Zürcher Oberland.

Während meiner Kindheit sind wir dreimal umgezogen, wohnten dabei nie in einem Ort, der mehr als sechs- oder siebentausend Einwohner hatte, worauf ich meine bis heute anhaltende Skepsis gegenüber grösseren Orten oder gar Grossstädten zurückführe.
Ich verbrachte eine sehr geborgene und schöne Kindheit, die lediglich durch die unerfreulichen Schulbesuche unterbrochen wurde. Ich litt unter Legasthenie, was es damals offiziell leider noch nicht gab und woraus sich immer wieder kreative Auseinandersetzungen betreffend der korrekten Rechtschreibung mit dem Lehrpersonal ergaben.
Die Freizeit verbrachte ich mit meinem täuschend echt aussehenden Colt Peacemaker auf der Jagd nach Indianern, Fussball spielend - meistens gegen dieselben Indianer - und ausgedehnten Fahrradtouren auf meinem blauen Mini-Velo, welches mich nicht selten bis zum Horizont trug…

Vom Bäcker zum Buchhändler

Nachdem ich meine Kindheit mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht hatte, wollte ich erst Hochsee-Kapitän werden, musste aber mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass die Schweiz nicht am Meer liegt und entschied mich daraufhin für eine Ausbildung zum Bäcker-Konditor.
Da ich eine Mehlallergie bekam, war ich nach der Lehre nicht viel weiter als zuvor…
Die Schweiz lag, trotz voranschreitender Klimaerwärmung, immer noch nicht am Meer, und die Hoffnung, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern würde, schwand zunehmend.
Mein Vater vertrat die Ansicht, dass immer gehandelt werde, und so absolvierte ich, seinem Rat folgend, eine Handelsmittelschule.
Während dieser Zeit versuchte ich eine Lehrstelle als Verlagsbuchhändler zu finden, musste aber bald feststellen, dass dies in der Schweiz noch utopischer war, als die Idee mit dem Hochsee-Kapitän.
Zur Not tat es dann auch die Ausbildung zum Sortimentsbuchhändler, die ich AD 1994 erfolgreich abschloss.
Es folgte die Zeit, die ich gerne als die „Buchhändlerjahre“ bezeichnen möchte. Ich arbeitete in Wald-und-Wiesen-Buchhandlungen, Grossstadtbuchhandlungen, einer Einkaufszentrumsbuchhandlung, einer Medizinbuchhandlung und zum krönenden Abschluss im Zwischenbuchhandel.
Irgendwann geschah das, was bei vielen Buchhändlern und Buchhändlerinnen eintritt: Mein Idealismus war aufgebraucht, die Finanzlage prekär - und so ergriff ich die Flucht…
Allerdings, nicht ohne zuvor noch, frei nach Kishon, die beste Buchhändlerin von allen zu heiraten!

Niedergang und Aufbruch ins Jahr 1519

Danach arbeitete ich in einem Textil-Konzern als „Process Control Manager“. Eine Bezeichnung, die keinen Bezug zu meinem Job hatte - aber Sie müssen zugeben, dass es cool klingt!
Dort lernte ich viel über die Abgründe des mitteleuropäischen Managertums, durfte miterleben, wie ein angesehenes Schweizer Unternehmen in Rekordzeit zugrunde gerichtet und schliesslich die gesamte Belegschaft auf die Strasse gesetzt wurde. Sie hätten dabei sein müssen, es war wirklich beeindruckend!
Der Schock sass tief - und so begab ich mich zurück in die nun plötzlich wieder elysisch erscheinenden Gefilde des Buchhandels.
Ich arbeite gegenwärtig in einem renommierten Verlagshaus, dessen früheste Wurzeln bis ins Jahre 1519 zurückreichen.

Was das Ganze soll…

Auf dieser Website finden Sie meine Hobbies, wobei die Website selber ihrerseits zu einem Hobby geworden ist und ich mit Freude und Begeisterung dem Ungeheuer Computertechnik die Stirn zu bieten versuche. Sollten Sie trotz allem irgendwo einen Fehler entdecken, können Sie mir diesen gerne via Kontakt-Formular kund tun!

Aber genug von mir…

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