Meine HomeCinema-Anlage ist etwas komplex, da ich damit nicht nur Filme schaue, sondern auch Surround-Musik höre. Es ist also gewissermassen eine Fusion aus Cinema- und HiFi-Anlage. Da beide Richtungen verschiedene Anforderungen an eine Anlage stellen, musste ich gewisse Kompromisse eingehen.

Der Kern der HomeCinema-Anlage besteht aus dem AV-Verstärker Z7 von Yamaha, als Zuspieler verwende ich einen Blu-ray-Player von Oppo (BDP-83) und einen DVD-Player von Denon (3910).
Als Bildwiedergabegerät verwende ich den LX9500 47‘ von LG.

Für die Musikwiedergabe habe ich folgende Geräte in die Cinema-Anlage integriert:
Den SACD-Player M5 von Nad, den MiniDisc-Player MDS JB 930 von Sony und den Tuner T-D500 von Yamaha.

Lautsprecherseitig habe ich ein 7.1-System aufgebaut. Die Anlage verfügt somit über folgende 8 Lautsprecher:
1 Paar QX40 von KEF (Front), einem XQ50 von KEF (Center), 1 Paar L520 von Teufel (Surround), 1 Paar Voice 2 von Electro Voice und dem Subwoofer ES 150P von JBL.

Gerne stelle ich ihnen diese Komponenten in der Folge etwas genauer vor.

AV-VERSTÄRKER


AV-Verstärker Yamaha DSP-Z7

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Um ein brauchbares „Heimkino“ zu betreiben, braucht man in erster Linie eine leistungsfähige Schaltzentrale. Bei anderen Komponenten kann man immer wieder mal Kompromisse eingehen, beim Verstärker nicht.
Mit dieser Devise habe ich mich auf die Suche nach einem guten AV-Verstärker gemacht.
Meine Anforderungen waren in erster Linie folgende:

• Das Gerät muss nicht nur Surround-Sound von Filmen und SACDs erstklassig beherrschen, sondern auch eine gute Stereowiedergabe besitzen.

• Es müssen 7 Lautsprecher und ein Subwoofer angeschlossen werden können.

• Ich benötige Anschlüsse für einen MD-, SACD-,DVD- und Blu-ray-Player sowie einen Tunereingang.

• Der Verstärker muss über eine gute Hochskalierung verfügen, also ein SD-Signal in möglichst gutes HD umwandeln können.

• Es müssen Online-Updates möglich sein.

Die Suche war nicht einfach und hat Monate gedauert, schliesslich stiess ich auf den Z7 von Yamaha.

Ich habe diesen AV-Verstärker nun seit sechs Jahren in Betrieb und bin äusserst zufrieden damit. Nicht nur, dass er sämtliche oben beschriebenen Anforderungen vollumfänglich erfüllt, er geht auch tontechnisch weit über das hinaus, was ich mir erhofft hatte. Das ist vor allem immer wieder wertvoll bei alten Filmen und Serien, wo ich dank diversen Tonaufbesserungseinstellungen in der Regel zu einem befriedigenden Ergebnis komme.

Natürlich ist er technisch nicht mehr auf dem neusten Stand, so beherrscht er keine 4K-Verarbeitung. Zudem ist er nicht kompatibel mit den neusten HDMI-Standards und kann keine 3D-Filme wiedergeben. Das sind aber alles Features auf die ich (im Moment zumindest) noch gut verzichten kann…

• 7-Kanal 200 W/Kanal maximale Leistung
• 7-Kanal 980 W Leistung (7 x je 140 W RMS)
• Unterstützung von HD-Audioformaten
• Pure Direct-Schaltung
• Digital System Clock Generator und Ultra Low Jitter PLL Schaltungen
• Hochskalierung von analogen und digitalen Videosignalen auf 1080p Full HD über HDMI und Abwärtsskalierung auf 480p
• 5 HDMI-Eingänge [1 x Front] und 2 HDMI-Ausgänge
• Unterstützt Deep Color (30/36 bit), x.v.Colour, 100 Hz/120 Hz und 1080p/24 Hz Refresh Rates und Auto-Lip-Sync-Kompensation
• PReP™ (Progressive ReProcessing)
• Vielfältige Videoeinstellungen mit 6 Presetspeichern
• Anchor Bay VRS™ Video-Processing-Technologie
• Netzwerk Receiver-Funktion
• USB-Anschluss
• Kompatibel zu Apple iPod/Audioübertragung via Bluetooth®
• Advanced YPAO Einmesssystem
• Systemspeicher
• Grafische Benutzerführung (GUI) mit Albumcover-Anzeige
• CINEMA DSP 3D mode mit 22 DSP-Programmen
• Enhanced Adaptive DRC (Dynamic Range Control)
• 4 Zonen-Unterstützung
• Vorverstärker-Modus
• Frei zuzuordnendes Component Videosignal für die Zonen 2 bis 4
• Zone 2 Videoausgabe mit OSD
• Zone 4 mit optischen Digitalausgang

WIEDERGABEGERÄTE


DVD-Player Denon 3910

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Wer hat denn im Zeitalter von Blu-ray überhaupt noch einen DVD-Player?
Nun, die Antwort ist denkbar einfach: Ich!

Blu-ray und HD, alles wunderbar, nur können die meisten Blu-ray-Player schlicht kein anständiges DVD-Bild wiedergeben. Sehr zu meinem Leidwesen, muss ich hier anfügen. Ich dachte auch, dass ich meinen alten DVD-Player in Rente schicken könne, nachdem ich einen Blu-ray-Player gekauft hatte. Falsch gedacht. Nach dem ich einen Bildvergleich mit dem Blu-ray-Player Oppo BDP-83 und dem Denon DVD-3910 gemacht hatte, wurde schnell klar, dass ich (noch) nicht auf ihn verzichten konnte.
Und so ist es halt gekommen, dass mein alter Denon noch immer vor sich hin werkelt und uns praktisch alle DVDs präsentiert, die wir uns ansehen.

Auch die Tonwiedergabe ist ausgezeichnet. Für SACDs brauche ich ihn mittlerweile nicht mehr, aber als CD-Player besteht er auch gegen Spezialisten auf diesem Gebiet…

D.D.V.C. (Dual Discrete Video Circuit)
2 x 12-Bit, 216 MHz Video-D/A-Wandler mit Video Noise Shaping
DCDi Faroudja FLI-2310 für beste Progressive Scan- Wiedergabe
DPIC (DENON Pixel Image Correction) für eine optimale Bildschärfe ohne Artefakte
Umfangreicher Video-Equalizer (wirkt auch auf DVI/HDMI) mit Chroma Delay, Rauschfilter
HDMI und DVI-D Ausgang (HDCP) mit Scaler-Funktion
Hochwertige Burr Brown DSD1796 24-Bit, 192-kHz Audio-D/A-Wandler (x4) für alle Kanäle
Laufzeitkorrektur für DVD-Audio und SACD
AL24 Processing Plus für alle Kanäle
HDMI 1.1, DENON Link 3rd und IEEE1394-Schnittstelle für Digital-Audio mit bis zu 6 diskreten Kanälen

Blu-ray-Player Oppo BDP-83 & LG BP 440

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Man kennt ja allgemein die biblischen Plagen wie Heuschrecken, Hagel oder Finsternis etc… In neuster Zeit müsste man diese noch durch den auf der Blu-ray befindlichen Kopierschutz ergänzen.
Dieser hat eigentlich die hehre Aufgabe, die Filminhalte gegen unrechtmässiges Kopieren zu schützen, ist aber mittlerweile zu einer Geisselung aller geworden, die sich einfach nur gerne einen Film ansehen würden.
Der Grund liegt unter anderem darin, dass es keinen genormten Kopierschutz gibt und jedes Filmstudio selber etwas vor sich hin wurstelt. Das Resultat: Es kommt immer häufiger vor, dass vor allem ältere Player Filme nicht mehr lesen können und die Wiedergabe verweigern.
Von den Filmstudios ist keine Hilfe zu erwarten, die empfehlen einem einfach, den Blu-ray-Player mit der neusten Software zu betreiben. Hat man nun ein älteres Gerät, für das der Hersteller keine Software-Updates zur Verfügung stellt, sieht man alt aus.

Ich habe dieses Problem für mich so gelöst, dass ich zum einen einen hochwertigen, sowohl klang- wie auch bildtechnisch guten Player betreibe. In meinem Fall ist das der Oppo BDP-83. Dieser Player wird so lange eingesetzt, bis ihn das Zeitliche segnet. Meiner ist jetzt fünf Jahre alt und hat in letzter Zeit vermehrt mit den oben beschriebenen Folgen zu kämpfen und verweigert zum Teil das Abspielen neuerer Blu-rays.
Zum anderen habe ich mir deshalb noch einen Billig-Player zugelegt, zur Zeit ist das der LG PB440
Das ist gewissermassen mein Not-Player, der eben nur dann zum Einsatz kommt, wenn der Oppo streikt. Dafür muss ich in diesen seltenen Fällen halt dann Abstriche bei der Bild- und Tonwiedergabe machen, damit kann ich aber leben. Dieser Player wird immer auf dem softwaretechnisch neusten Stand gehalten. Gibt es keine Updates mehr, wird er entsorgt und durch einen neuen Billig-Player ersetzt.

Oppo BDP-83

• Internetzugang: ja
• Farbe: schwarz
• Stromverbrauch: 35 w / 0,5 w (im Standby)56
• Unterstützung 24p True Cinema: ja
• Internetzugang (Smart-TV): ja
• Decoder: Dolby Digital -, DTS -, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS-HD
• Auflösung (HD): 720p, 1080i, 1080p67
• Klirrfaktor: 0.002 %
• Signal/Rauschabstand (Audio): 117 dB94
• Dynamischer Bereich: 104 dB
• Kanaltrennung: 106 dB
• Unterstützte Medien BD (Blu-ray Disc), BD-R, BD-Re, DVD, DVD-R, DVD-RW, CD, CD-R, CD-RW
• Unterstützte Formate MP3, MKV, AVCHD, MPEG4, DivX, DivX HD, XviD, DVD-Audio, SACD, HDCD, JPEG, Picture CD
• Abmessungen (B X H X T) 430x77x336 mm
• Gewicht: 5.1 Kg

LG PB-440

• Wiedergabemedien: 3D BD-ROM, BD-ROM, BD-R, BD-RE, DVD (NTSC), DVD (PAL), DVD-R(W), DVD+R(W), CD-DA, DTS-CD, CD-R, CD-RW
• Videoformate: DivX HD, WMV, MKV, M4V, MP4, MOV, VOB, FLV, 3GP, AVCHD, AVC Rec, TS, DAT, MPEG1, MPEG2. MPEG4 AVC /H.264, SMPTE VC1 (VC-9)
• Audioformate: MP3, WMA, AAC, FLAC
• Audio-Codecs: DTS-HD Master Audio, DTS, Dolby TrueHD, Dolby Digital (Plus)
• Bildoptimierung: Deep Color (erweiterte Farbtiefe), xvYCC (erweiterter Farbraum), 1080p Upscaler
• Anschlüsse: Ethernet, HDMI 1.4, USB 2.0, Digitaler Audio-Ausgang (koaxial)
• Netzwerk: Ethernet-LAN
• Besonderheiten: Smart-TV-Dienste, Remote-App kompatibel, DLNA, Quick-Booting
• Abmessungen (B x H x T): 360 x 200 x 42 mm
• Gewicht: 1,4 kg

Surround-SACD-Player NAD M5

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Wenn man eine Surroundanlage betreibt, bietet es sich natürlich an, dies nicht nur für Film, sondern auch für Mehrkanalmusik, also DVD-Audios und Surround SACDs, einzusetzen.
Die meisten Blu-ray-Player sind heute zwar in der Lage, auch 5.1-SACDs wiederzugeben, können sich aber in der Regel nicht mit reinen SACD-Playern messen.
Der Zufall wollte es, dass ich an ein Gerät gelangt bin, das preistechnisch eigentlich weit ausserhalb meines Budgets angesiedelt ist. Als ich aber in einer Internet-Auktion von einer in London ansässigen HiFi-Firma auf ein Ausstellungsexemplar des Nad M5 gestossen bin, konnte ich nicht widerstehen. Der Preis lag 50% unter dem damals regulären Verkaufspreis - ich hatte also eigentlich gar keine Wahl…

Obwohl mein AV-Verstärker von Yamaha für diesen Boliden etwas schwach auf der Brust ist, bin ich sehr zufrieden mit dem Klang. Ich höre mit diesem Player alle Stereo- und natürlich alle Surround-SACDs. Bei normalen Audio-CDs kann ich auch den Denon 3910 benutzen, der ist in diesem Bereich durchaus ebenbürtig…

• SACD, CD, CD-R, CD-RW,HDCD, MP3 und WMA kompatibel
• Symmetrische Digitalausgänge (AES/EBU)
• Digitale Audioausgänge (Koaxial und TosLink)
• Analoge Audioausgänge (2 Kanäle und 5.1 Kanäle separat)
• Symmetrischer Stereoausgang (600 Ohm)
• Bass-Management für SACD-Wiedergabe
• Burr-Brown 24 Bit 192 kHz DA-Wandler
• Class-A Vorverstärkerstufe
• Zwei Netzteile (getrennt für digitale und analoge Komponenten)
• Schaltbarer Video-Ausgang (Composite)
• RS232-Anschluss
• Infrarot-Eingang
• Abnehmbares Netzkabel
• M5 Fernbedienung
• Digital koaxial - PCM, DTS, MP3, AC3: 1 x Koax
• Digital optisch - PCM, DTS, MP3, AC3: Toslink
• Composite Video 1 x Koax
• Abmessungen (B x H x T): 435 x 104 x 305 mm
• Gewicht: 9,2 kg

MiniDisc Recorder Sony MDS JB930

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Da ich, wie schon an anderer Stelle erwähnt, ein grosser Fan der MiniDisc bin, war für mich von Anfang an klar, dass auch in meinem HomeCinema-System ein MiniDisc-Recorder eingebunden werden musste.
Meine Suche habe ich gezwungener Massen auf die Weiten des Internets beschränkt, da keine neuen Geräte mehr produziert werden. Die besten Player wurden vom Erfinder der MD selber (Sony) entwickelt.
Nach längerer Suche fand ich dann schliesslich ein noch in gutem Zustand befindliches Exemplar in Form eines MDS JB 930.
Der Player/Recorder ist direkt mit dem AV-Verstärker verbunden und hat so Zugriff auf alle Quellgeräte. Ich nehme allerdings mit diesem Player selten auf, da mein MiniDisc-Recorder in der HiFi-Kette die bessere Wahl für Aufnahmen ist.
Die Wiedergabequalität ist exzellent und ermöglicht mir, meine eigenen MDs nun auch über die Surround-Anlage hören zu können.

• Kanäle: 2 (Stereo/Mono)
• Samplingfrequenzen: 44,1 kHz
• Abtastraten-Wandler: 48/32kHz----->44,1 kHz
• D/A-Wandler: 1 Bit Current Pulse
• A/D-Wandler: 1 Bit Delta Sigma (24 Bit res.)
• Fehlerkorrektursystem: CIRC
• Datenkompression: ATRAC
• Frequenzgang: 5-20000 Hz; + 0,3 dB
• Signal/Rauschabstand: >98 dB
• Gehäuse Material: Aluminum
• ATRAC-Generation: Type-R
• Variables Digitalfilter
• Shock Resistant Memory: 10 Sec.
• Digitale Pegeleintellung in Aufnahme/Wiedergabe
• Aufnahmepegel manuell
• 2 Zeilen Display
• 1 Line-Eingang /1 Line-Ausgang
• 2 Optischer Digital-Eingänge /1 -Ausgang
• 1 Koaxialer Digital-Eingang / 1 -Ausgang
• Abmessungen B x H x T: 43 x 11 x 28,5 cm
• Gewicht: 5,2 kg

Tuner Yamaha T-D500

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Es ist eine technische Binsenweisheit, dass je mehr Geräte in einem Gehäuse verbaut sind, die Gefahr von Störgeräuschen zunimmt. Aus diesem Grund habe ich ganz bewusst keinen AV-Receiver (mit eingebautem Tuner) sondern eben einen AV-Verstärker (ohne Tuner) gekauft.
Da ich nicht übermässig viel Radio höre und wenn, höchstens drei bis vier verschiedene Sender, waren meine Anforderungen an den Tuner nicht so gross. Er musste optisch einigermassen zu den anderen Geräten passen und über DAB+ (Digitalradio) verfügen.
Nach kurzer Suche habe ich mich für den Tuner T-D500 von Yamaha entschieden.
Die Bedienung ist sehr intuitiv und der Sendersuchlauf läuft praktisch automatisch ab. Die Klangqualität ist über DAB+ auf CD-Niveau, und dank der verschiedenen klangoptimierenden DSP-Programme im AV-Verstärker, hört sich das auch auf der Surround-Anlage sehr ansprechend an.

DAB Empfangsbereich: Band III:174 - 240 MHz, L-Band:1452 - 1492 MHz
DAB Empfindlichkeit: Band III:-98 dBm, L-Band:-93 dBm
DAB Signal-Rauschabstand: 95 dB
DAB Klirrfaktor: 0.01%
DAB Stereo Separation (1 kHz) 77 dB
DAB Übertragungsbereich: 20 Hz - 20 kHz, +0.5/-1 dB

FM Klirrfaktor (1kHz) 0.3% (mono), 0.5% (stereo)
FM Übertragungsbereich: 20 Hz - 15 kHz, -3 dB
FM Signal-Rauschabstand: 80 dB (mono), 75 dB (stereo)
AM Rauschempfindlichkeit: 300 µV/m
Masse (B x H x T): 435 x 87 x 306 mm
Gewicht: 3.3 kg

FERNSEHER


LG LX-9500 47'

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Obwohl ich diese Rubrik hier grossspurig mit „HomeCinema“ betitelt habe, besitze ich nicht wirklich ein „Kino“ mit Beamer und Leinwand. Leider fehlt mir die nötige Räumlichkeit dafür.
So wurde das Ganze im Wohnzimmer eingerichtet, mit viel Kompromissen und grossherziger Duldung meiner Ehefrau.
Anstelle der Leinwand besitze ich einen 47 Zoll Voll-LED Fernseher von LG.
Bei heutigen Fernsehern ist es ja ähnlich wie bei Smartphones; ausser Brot toasten können sie eigentlich alles. Wobei die wenigsten Leute auch nur 50% der vorhandenen Features benutzen. Bei mir ist das nicht anders. Ich gehe so gut wie nie via TV ins Internet (höchstens für Updates) und die 3D-Funktion habe ich noch nie benutzt.
Das, was mir wichtig ist, kann der LX-9500 aber problemlos bieten: Er hat eine ausgezeichnete Bildwiedergabe, einen sehr beachtlichen Schwarzwert und sehr viele bildoptimierende Einstellungsmöglichkeiten.
Zudem installiert er neue TV-Sender selbständig ohne mein Zutun, und das ist, wie ich feststellen musste, bei anderen Herstellern bei Leibe keine Selbstverständlichkeit.
Auch die Tonwiedergabe ist für ein so flaches Gerät beachtlich, selbst der Basston kann überzeugen.
Als einzigen Mangel empfinde ich heute die Grösse, 55 oder gar 65 Zoll wäre die bessere Wahl gewesen…aber da kann der Fernseher ja nichts dafür. Gelernt habe ich daraus, dass er eigentlich nur zu klein sein kann, zu gross ist er nie...

Produkttyp: 119 cm ( 47" ) LCD-TV mit LED-Hintergrundbeleuchtung
3D-Technologie:Ja
Anzahl der HDMI-Anschlüsse: 4 Port(s)
PC-Schnittstelle: VGA (HD-15)
HDCP-kompatibel: Ja
Abmessung: Mit Fuß
Breite: 109 cm
Tiefe: 25.5 cm
Höhe: 71.1 cm
Gewicht: 26.4 kg
Diagonalabmessung: 119 cm ( 47" ) Breitbildformat
Technologie:TFT-Aktivmatrix
Auflösung: 1920 x 1080
Anzeigeformat: 1080p (FullHD)
Seitenverhältnis des Bildes: 16:9
Motion Enhancement Technology: TruMotion 400Hz
LCD Hintergrundlicht-Technologie: LED-Hintergrundbeleuchtung
Farbtiefe: 10-Bit-Farbe
Dynamisches Kontrastverhältnis: 10000000:1
Helligkeit: 500 cd/m2
Progressives Scanning: Progressives Scanning (Line Doubling)

Pixelreaktionszeit: 2.2 ms
Funktionen: Intelligent Sensor, Picture Wizard, Smart Energy Saving Plus, Expert Mode, Dual XD Engine, USB-MP3-Wiedergabe, USB-JPEG-Fotowiedergabe, Bereit für ISF-Kalibrierung, Simplink, USB-DivX-HD-Filmwiedergabe
Digital TV-Tuner: DVB-T
Videoeingangsformate: 1080/24p
Elektronisches Programmverzeichnis: Digital EPG
Klang-Ausgabemodus: Stereo
Eingebaute Decoder: Dolby Digital
Lautsprechersystem: 2 Lautsprecher
Ausgangsleistung/gesamt: 20 Watt
Lautsprecher: 2 x Lautsprecher für rechten/linken Kanal - eingebaut - 10 Watt
Internet-Streaming-Dienste: NetCast
Interface-Steckplatz: 1 x Common Interface Slot
Leistungsaufnahme im Betrieb: 230 Watt

LAUTSPRECHER


Frontlautsprecher KEF XQ 40 & XQ 50

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Nach Lehrbuch dürfte man nur Lautsprecher eines Herstellers, im Idealfall natürlich aus der selben Produktereihe, verwenden. Das macht klangtechnisch natürlich auch Sinn.Bei mir war es nun so, dass ich noch diverse alte Stereolautsprecher rumstehen hatte und ich es einfach nicht übers Herz gebracht habe, diese zu entsorgen. Was im Endeffekt dazu führte, dass ich nun so eine Art Patchwork-Surroundanlage aufgestellt habe, aber der Reihe nach… Als erstes muss man sich bei einer Surroundaufstellung überlegen, ob man ein 5.1- (Fünf Lautsprecher + ein Subwoofer) oder ein 7.1-System (Sieben Lautsprecher + ein Subwoofer) betreiben will. Hat man einen richtigen Kino-Raum, könnte man sich theoretisch auch mit 9.1 oder gar 11.1 auseinandersetzen. Ich denke aber nicht, dass es jemanden gibt, der sich so einen Lautsprechersalat ins Wohnzimmer stellen möchte.Da ich in der glücklichen Lage war, dass unser Wohnzimmer sich räumlich förmlich für eine 7.1-Aufstellung anbot und ich gleichzeitig eine sehr tolerante Ehefrau habe, war die Aufstellungsfrage schnell geklärt.
Danach geht es ans Einteilen der Lautsprecher. Der wichtigste Lautsprecher einer Sourroundanlage ist, und das wird den einen oder anderen vielleicht erstaunen, die Center-Box. Aus dieser kommen bei Filmen sämtliche Dialoge und bei Surround-SACDs die Stimmen der Sänger. Bei sehr alten Mono-Filmen wird gar der komplette Ton über den Center abgewickelt. Dicht gefolgt in der Wichtigkeitsskala wird dieser von den Front-Lautsprechern (rechts + links). Diese drei Lautsprecher werden am meisten eingesetzt und haben auch den grössten Einfluss auf den Grundklang der gesamten Anlage.
Aus diesen Gründen war für mich klar, dass ich hier keine Kompromisse eingehen konnte und alle drei Lautsprecher vom selben Hersteller und aus der selben Baureihe sein mussten.
Nach sehr langem Suchen und Nachforschen habe ich mich schliesslich für Front-Lautsprecher aus der XQ-Reihe der Marke KEF entschieden.

Ich habe die Investition bis heute noch keinen Tag bereut. Klangtechnisch sind die Standboxen XQ40 von Kef etwas vom besten, das es in diesem Preis-Leistungs-Verhältnis zu kaufen gab. Der Tiefton ist satt und sehr rein und der Hochtonbereich grossartig aufgelöst, mit exzellenter Räumlichkeit.
Der Center-Lautsprecher XQ 50 ist perfekt auf seine grossen Brüder abgestimmt und hat eine hervorragende Stimmwiedergabe. Obwohl er recht kompakt ist, verfügt auch er über eine beachtliche Basswiedergabe.
Dass es diese Reihe auch noch in Mahagoni-Ausführung gab, nahm ich als Zeichen, dem ich mich nicht verschliessen konnte - oder wollte…

XQ 40

• Design: Drei-Wege-Bassreflex, Standlautsprecher
• Chassis: 2 x 165 mm LF, 165 mm Uni-Q mit 19 mm Aluminium HF
• Übergangsfrequenzen: 400 Hz, 2,5 kHz
• Empfindlichkeit: 90dB
• Frequenzbereich: 45Hz - 55kHz
• Max. Schalldruck: 112dB
• Verstärkeranforderungen: 15 – 200 W
• Impedanz: 8 Ohms (min 3,2)
• Gewicht: 24,3 kg
• Abmessungen (H x B x T): 102,6 x 23,1 x 34,5 cm
• Oberflächen: Khaya Mahogany

XQ 50

Design: Drei-Wege, geschlossene Box, Center-Lautsprecher
Chassis: 2 x 130 mm LF, 1 x 130 mm Uni-Q mit 19 mm Aluminium HF
Übergangsfrequenzen: 475Hz, 2,4kHz
Empfindlichkeit: 86dB
Frequenzbereich: 65Hz - 55kHz
Max. Schalldruck: 108dB
Magnetisch abgeschirmt: Ja
Impedanz : 8 Ohms (min 3,2)
Gewicht: 10.3kg
Abmessungen (H x B x T): 20,5 x 50 x 29,3 cm
Oberflächen: Khaya Mahogany

Surround-Lautsprecher Teufel FR 520

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Wir kommen nun zu den Effekt- oder eigentlichen Surround-Lautsprechern. Diese werden bei Filmen vorwiegend für Geräusche und Musik eingesetzt. Der Aufstellungsort ist bei diesen sehr wichtig und sollte sich in etwa auf der Höhe der Zuschauer, eventuell leicht dahinter befinden.
Ich habe dafür die idealen Standlautsprecher, die eine äusserst kompakte Bauweise aufweisen, zudem schwarz sind, und deshalb im Raum kaum weiter auffallen.
Aufgrund der kompakten Bauweise ist die Basswiedergabe natürlich recht eingeschränkt, was jedoch bei Surround-Lautsprechern nicht weiter schlimm ist, dafür gibt es ja dann den Subwoofer, aber dazu später…
Die Klarheit im Hochtonbereich und die Detailauflösung bei der Musikwiedergabe sind ausgezeichnet.

• Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term: 140 Watt
• Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term: 190 Watt
• Impedanz: 4-8 Ohm
• Tieftöner: 2 x 130 mm ø, Zellulose
• Tiefmitteltöner: 80 mm ø, Zellulose
• Hochtöner: 25 mm ø Gewebekalotte
• Mindestverstärkerleistung: 50 Watt
• Übertragungsbereich: 90-20.000 Hz
• Gehäuseaufbau: geschlossen
• magnetisch abgeschirmt: ja

Surround-Back-Lautsprecher Electro Voice Swing 1

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Wir kommen bereits zu den Surround-Back-Lautsprechern, und wie der Name schon verrät, befinden sich diese hinter dem Zuschauerplatz.
Hier habe ich zwei weitere alte Stereo-Lautsprecher aufgestellt. Um der Wahrheit Genüge zu tun, sind es meine allerersten Lautsprecher, die ich irgendwann in den 80ern erworben habe, und von denen ich mich einfach nicht trennen kann und will.

Klangtechnisch sind die Swing 1 von Electro Voice unglaublich gut. Eigentlich viel zu gut für den schnöden Surround-Back-Bereich.
Gerade bei Filmen werden sie selten eingesetzt, da es schlicht in den Genres, die ich mir ansehe, kaum 7.1-Abmischungen gibt.
Allerdings kann ich mit meiner Anlage natürlich auch Musik hören, und da kommen sie dann richtig gut zur Geltung.

Technische Daten konnte ich leider keine mehr ausfindig machen. Wie gesagt, die Teile sind um die 30 Jahre alt, und vermutlich bin ich der letzte Mensch auf diesem Planeten, der die überhaupt noch besitzt...

Subwoofer JBL ES150P

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Der heimliche Star unter den Surround-Lautsprechern ist, mal abgesehen von den Front-Boxen, der Subwoofer! Denn erst er ermöglicht einen Klang, der eben ein gewisses Kino-Feeling aufkommen lässt.
Beim Subwoofer handelt es sich, einfach erklärt, um einen Tiefton-Lautsprecher, der in der Regel aktiv ist, das heisst, über einen eingebauten Verstärker verfügt. Angeschlossen wird dieser im Idealfall am SUB-Ausgang des AV-Verstärkers. So ist auch gleich sichergestellt, dass das Bassmanagement via AV-Verstärker gesteuert werden kann.
Ich habe mich nach längerer Suche für das Modell vom JBL entschieden.
Beim Subwoofer gilt, nicht nur den richtigen Aufstellungsplatz zu finden, sondern auch eine perfekte Einstellung.
Beides ist nicht immer einfach. Beim Aufstellungsort habe ich ziemlich lange herumprobiert. Heute ist er vorne links neben der Front-Box platziert. Der Subwoofer ist der einzige Lautsprecher, der keinen fest vorgegebenen Platz hat. Tieftöne können vom menschlichen Ohr in der Regel nicht gut geortet werden, was eine Aufstellung theoretisch vereinfacht, praktisch schränken aber räumliche Gegebenheiten wie Wände, Glasfenster und Bodenbeschaffenheit den Aufstellungsort wieder beträchtlich ein.

Die Aufgabe des Subwoofers ist einfach: Er unterstützt die Lautsprecher, die selber nicht in der Lage sind, einen satten Tiefton zu erzeugen, mit einem solchen. Wobei in der Regel das Einmesssystem des AV-Verstärkers die Lautsprecher bestimmt, welche diesen Support nötig haben. Bei mir sind es nebst den zwei Surround-Lautsprecher von Teufel noch der Center-Lautsprecher von KEF. Alle anderen verfügen über genügend Volumen, um den Tiefton selber zu erzeugen.
Der Subwoofer wird übrigens, da er ja aktiv ist, nicht über ein Lautsprecherkabel mit dem Verstärker verbunden, sondern mit einem speziellen auf Tieftöne spezialisierten Cinch-Kabel (RCA).

⁃ Frequenzbereich: 27 Hz – 150 Hz
⁃ Verstärkerleistung: 300 Watt (RMS)
⁃ Übergabe-Frequenzen: 50Hz – 150 Hz (24dB/Oktave)
⁃ Bass-Chassis: 250 mm PolyPlas™-Membran
⁃ Maße: 457 x 387 x 368 mm (H x B x T)
⁃ Gewicht: 17,7 kg
⁃ Farbe: Schwarz

Obwohl meine Lautsprecher bunt zusammengewürfelt sind, harmonieren sie erstaunlich gut. Ich bin zur Zeit sehr zufrieden mit meinen Lautsprechern und habe feststellen müssen, dass das eigentliche Problem vielmehr bei den deutschen Blu-rays liegt. Diese weisen zum Teil eine mangelhafte Tonumsetzung auf. Mit einem guten AV-Verstärker und harmonisch abgestimmten Lautsprechern kann man diesen Mangel zuweilen etwas ausgleichen. Allein diese Tatsache rechtfertigt meiner Meinung nach den Aufwand, der mit einer Surroundanlage betrieben wird.

Bei der Surroundmusik, also den Multi-CH SACDs, wird eine ausgezeichnete Räumlichkeit erzielt. Surround-SACDs weisen aber immer eine 5.1 Abmischung auf, was bedeutet, dass die Surround-Back-Lautsprecher nicht angespielt werden.

So, das waren nun alle Komponenten meiner Heimkino-Anlage. Ich hoffe, dass ich sie nicht allzu sehr mit meinen Ausführungen gelangweilt habe.
Wenn Sie irgendwelche Fragen haben oder auf einen Fehler gestossen sind, können Sie mich jederzeit via Kontaktformular erreichen.

Hier noch einige Bilder der kompletten Anlage:

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