Howard Hawks

1896-1977

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Howard Winchester Hawks kam am 30. Mai 1896 in Goshen, Indiana zur Welt und verstarb am 26. Dezember 1977 in Palm Springs, Kalifornien.

Howard Hawks entstammte einer wohlhabenden Industriellen-Familie, die vorwiegend in der Papierherstellung tätig war.

Da Howards Mutter Helen krank war, zog die Familie des milden Klima wegen nach Pasadena, Kalifornien.
1914 begann Hawks an der Cornell Universität Maschinenbau zu studieren. 1917 trat er der US-Fliegertruppe bei.
Nach seiner Militärzeit kehrte Hawks nach Kalifornien zurück und fasste den Plan, ins Filmgeschäft einzusteigen. Er schlug sich mithilfe vieler Gelegenheits-Jobs durch, schrieb seine ersten Drehbücher und arbeitete zwischenzeitlich sogar als Stuntman.
Der Zufall wollte es, dass Mary Pickford ihren Film „The Little Princess“ drehte, als der Regisseur Marshall Neilan ausfiel. Howard Hawks war vor Ort und drehte als Regisseur seine ersten Szenen. Mary Pickford war sehr zufrieden mit Hawks Arbeit – es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Howard Hawks für den grossen Stummfilm-Star die Regie führte. Der Rest ist Legende… Howard Hawks avancierte zu einem der wichtigsten Regisseure Hollywoods.

Ich mag an diesem Regisseur vor allem seine schnörkellose, direkte Art und sein durchdachtes Konzept, welches sich durch alle seine Werke zieht. Wobei Hawks Stärken vor allem im Spannungsaufbau und der psychologischen Darstellung seiner Figuren liegen. Dabei blieb er sehr vielseitig, drehte nicht nur Western und Krimis, sondern auch sehr beachtliche Gangsterfilme, Science Fiction, Film Noir und Gesellschaftskomödien. Zu letzterem Genre gehört dann auch mein erster Film, den ich von ihm in Erinnerung habe: „Sein Mädchen für besondere Fälle“ (His Girl Friday) von 1940 – eine wunderbare Screwball-Komödie mit genialem Timing und exzellenten Dialogen.
Ein weiteres Markenzeichen Hawks’ Filme sind starke Frauenfiguren. Diese für damalige Zeit sehr unabhängigen und selbstbewussten Frauen waren derart markant, dass sie als „Hawksian Woman“ in die Filmgeschichte eingingen.
Howard Hawks Filmstil hatte grossen Einfluss auf nachfolgende Regisseure wie Robert Altman, Martin Scorsese oder François Truffaut.

Interessanterweise fand Howard Hawks Werk in Hollywood zu keiner Zeit die angemessene Anerkennung. So gewann er nie einen Oscar und wurde lediglich ein einziges Mal für einen solchen nominiert. Wenn man bedenkt, welche Klassiker er geschaffen hat, absolut unverständlich…!

Meine liebsten Filme von Howard Hawks sind:

  • 1940 Sein Mädchen für besondere Fälle (His Girl Friday)

  • 1946 Tote schlafen fest (The Big Sleep)

  • 1959 Rio Bravo

  • 1966 El Dorado

Foto: Public Domain

  • 1928 The Air Circus

  • 1932 Scarface

  • 1932 Der Schrei der Menge (The Crowd Roars)

  • 1935 San Francisco im Goldfieber (Barbary Coast

  • 1938 Leoparden küßt man nicht (Bringing Up Baby)

  • 1940 Sein Mädchen für besondere Fälle (His Girl Friday)

  • 1941 Sergeant York

  • 1944 Haben und Nichthaben (To Have and Have Not)

  • 1946 Tote schlafen fest (The Big Sleep))

  • 1948 Red River

  • 1949 Ich war eine männliche Kriegsbraut (I Was a Male War Bride)

  • 1951 Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing From Another World)

  • 1952 The Big Sky – Der weite Himmel (The Big Sky)

  • 1952 Liebling, ich werde jünger (Monkey Business)

  • 1952 Fünf Perlen (O. Henry’s Full House)

  • 1953 Blondinen bevorzugt (Gentlemen Prefer Blondes)

  • 1959 Rio Bravo

  • 1962 Hatari!

  • 1964 Ein Goldfisch an der Leine (Man’s Favorite Sport?)

  • 1966 El Dorado

  • 1970 Rio Lobo

GEWONNEN

  • 1975 Ehrenoscar für sein Lebenswerk
NOMINIERUNG

  • 1942 Für die beste Regie in: Sergeant York

Billy Wilder

1906-2002

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Geboren wurde Samuel Wilder am 22. Juni 1906 in Sucha, Galizien (Österreich-Ungarn). Er starb am 27. März 2002 in Los Angeles, Kalifornien.

Samuel Wilder, Sohn jüdischer Eltern wuchs in Krakau auf. Die Familie musste 1916 vor der heranrückenden russischen Armee fliehen und zog nach Wien, wo Wilder das Gymnasium besuchte. Später arbeitete Wilder als Journalist.
Sein Weg führte ihn nach Berlin, wo er mit dem Filmgeschäft in Berührung kam, und sich als Drehbuchautor etwas dazuverdiente.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zog es ihn nach Paris, wo er weiter als Drehbuchautor arbeitete.
1936 emigrierte Wilder in die USA, wo er von Paramount Pictures unter Vertrag genommen wurde. Anfänglich immer noch als Drehbuchautor tätig, gelang es im nach und nach, Fuss zu fassen als Regisseur und auch Produzent.
Für seine insgesamt über sechzig Filme wurde er einundzwanzig Mal für den Oscar nominiert und gewann sechs der begehrten Auszeichnungen.

Billy Wilder zeichnet sich in seinen Filmen durch einen feinen, aber immer sehr menschlichen, Humor aus. Seine Dialoge sind sehr pointiert und weisen nicht nur einen schalkhaften Witz aus, sondern haben durchaus auch eine intelligente Tiefe.
Seine Komödien haben durchaus auch ernste, zuweilen melancholische Elemente zu bieten, die er mit seinem typischen Humor etwas neutralisierte.

Zu meinen Lieblingsfilmen von ihm gehören:

  • 1960 Das Appartement

  • 1963 Das Mädchen Irma la Douce

  • 1966 Der Glückspilz

  • 1974 Extrablatt

Foto: Public Domain

  • 1943 Fünf Gräber bis Kairo (Five Graves to Cairo)

  • 1944 Frau ohne Gewissen (Double Indemnity)

  • 1946 Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend)

  • 1948 Eine auswärtige Affäre (A Foreign Affair)

  • 1950 Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard)

  • 1954 Sabrina

  • 1955 Das verflixte 7. Jahr (The Seven Year Itch)

  • 1957 Lindbergh – Mein Flug über den Ozean (The Spirit of St. Louis)

  • 1959 Manche mögen’s heiß (Some Like It Hot)

  • 1960 Das Appartement (The Apartment)

  • 1963 Das Mädchen Irma la Douce (Irma la Douce)

  • 1964 Küss mich, Dummkopf (Kiss Me, Stupid)

  • 1966 Der Glückspilz (The Fortune Cookie)

  • 1974 Extrablatt (The Front Page)

  • 1981 Buddy Buddy

GEWONNEN

  • 1946 Für die beste Regie und das beste Drehbuch in: Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend)

  • 1951 Für das beste Drehbuch in: Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard)

  • 1961 Für die beste Regie und den besten Film in: Das Appartement (The Appartement)

NOMINIERUNG

  • 1939 Für das beste Drehbuch in: Ninotchka

  • 1941 Für das beste Drehbuch in: Hold Back the Dawn

  • 1941 Für das beste Originaldrehbuch in: Ball of Fire

  • 1948 Für das beste Drehbuch in: A Foreign Affair

  • 1951 Für das beste Drehbuch In; Ace in the Hole

  • 1953 Für die beste Regie in: Stalag 17

  • 1954 Für die beste Regie und das beste Drehbuch in: Sabrina

  • 1957 Für die beste Regie in: Witness for the Prosecution

  • 1959 Für die beste Regie und das beste Drehbuch in: Some Like It Hot

  • 1966 Für das beste Drehbuch in: The Fortune Cookie

    Sydney Pollack

    1934-2008

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    Sydney Irwin Pollack kam am 01. Juli 1934 in Lafayette, Indiana zur Welt und verstarb am 26. Mai 2008 in Los Angeles, Kalifornien.

    Sydney Pollack stammte aus einer russisch-jüdischen Einwanderer-Familie. Seine Mutter Rebecca verstarb bereits 37-jährig, als Sydney gerade sechzehn war.

    Sein Vater David hoffte, dass sein Sohn den Beruf als Zahnarzt ergreifen würde. Sydney hatte jedoch ganz andere Pläne. Früh schon interessierte er sich für Film und Schauspielerei. Er zog, erst 17-jährig, nach New York City und besuchte von 1952-54 die Neighborhood Playhouse School of the Theater.

    John Frankenheimer holte den jungen Pollack schliesslich nach Los Angeles, wo er anfänglich als Dialog-Trainer für Kinder-Schauspieler tätig war. In Los Angeles begann Pollack sich auch als Regisseur zu betätigen und fand schliesslich verschiedene Jobs im Fernsehen, sowohl als Schauspieler wie auch als Regisseur. Sein Regie-Debüt „The Slender Thread“ 1965 fand allseits grosse Beachtung.

    Über die Jahre wurde Sydney Pollack einer der ganz Grossen in Hollywood. Wobei er sowohl als Schauspieler, Regisseur wie auch als Produzent mit unzähligen Preisen bedacht wurde.

    Den ersten Pollack-Film, den ich gesehen habe, war „Mit eisernen Fäusten“, eine Western-Komödie mit Burt Lancaster und Ossie Davis in den Hauptrollen. Ein Streifen, der auch heute noch ganz weit oben auf meiner Beliebtheitsskala rangiert.
    Sydney Pollack ist ein unglaublich vielseitiger Regisseur, der sich in Western genauso zuhause fühlt wie in Politthrillern oder Liebesmelodramen. Dabei bleibt er seinem Stil allzeit treu. Wer sich Pollack-Filme ansieht, muss sich bewusst sein, dass nicht zwingend mit einem Happy End gerechnet werden darf.

    Sydney Pollack lernte 1962 Robert Redford kennen. Beide debütierten im Streifen „Hinter feindlichen Linien“ als Schauspieler. Sie wurden Freunde, und Redford sollte später zur festen Grösse in Pollack-Filmen werden sowie unzählige Hauptrollen übernehmen.

    Sydney Pollack mag keiner der innovativsten oder kreativsten Regisseure Hollywoods gewesen sein – seine Filme waren allesamt sehr klassisch und herkömmlich umgesetzt - aber er hat nicht einen Film gemacht, in dem er sein Publikum gelangweilt hat - und das ist weit mehr, als so mancher Regisseur von sich sagen kann…

    Zu meinen liebsten Filmen von Sydney Pollack gehören folgende Werke:

    • 1968 Mit eisernen Fäusten

    • 1972 Jeremiah Johnson

    • 1973 So wie wir waren

    • 1975 Die drei Tage des Condor

    Foto: CC 2006 Public Domain (Wikipedia)

    • 1965 Stimme am Telefon (The Slender Thread)

    • 1968 Mit eisernen Fäusten (The Scalphunters)

    • 1969 Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß (They Shoot Horses, Don't They?)

    • 1972 Jeremiah Johnson

    • 1973 So wie wir waren (The Way We Were)

    • 1975 Die drei Tage des Condor (The Three Days of the Condor)

    • 1979 Der elektrische Reiter (The Electric Horseman)

    • 1981 Die Sensationsreporterin (Absence of Malice)

    • 1982 Tootsie

    • 1985 Jenseits von Afrika (Out of Africa)

    • 1990 Havanna (Havana)

    • 1993 Die Firma (The Firm)

    • 1995 Sabrina

    • 2005 Die Dolmetscherin (The Interpreter)

    GEWONNEN

    • 1986 Für den besten Film und die beste Regie in: Jenseits von Afrika
    NOMINIERUNG

    • 2008 Als Produzent für: Michael Clayton

    • 2009 Als Produzent und für den besten Film: Der Vorleser

    Woody Allen

    1935

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    Woody Allen, geboren als Allan Stewart Konigsberg wurde am 1. Dezember 1935 in New York City geboren.

    Als Sohn jüdischer Eltern wuchs er im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf. Früh schon begann er sich fürs Kino zu interessieren, war ein grosser Sportfan und spielte Klarinette.
    Um sein Taschengeld aufzubessern, begann er Gags zu schreiben, die er an verschiedene Tageszeitungen verkaufen konnte. Bald schon benutzte er dafür den Künstlernamen Woody Allen.
    Später arbeitete er als Stand-up-Comedian.
    Sein erster Film erschien 1965 (Was gibt’s Neues, Pussy?) mit dem er schon einen beachtlichen Erfolg erzielte.

    Seither ist Woody Allen produktiv, wobei er meistens Drehbuchverfasser, Regisseur und Darsteller in einer Person ist. Es ist unglaublich, wie kreativ und originell er über die Jahre geblieben ist. Immer wenn man denkt, dass ihm irgendwann dann mal die Ideen ausgehen müssten, überrascht er wieder mit einem neuen Streifen, der zwar unbestreitbar seine Handschrift trägt, zugleich aber auch wieder erfrischend neu und anders ist.
    Ich kann mich nicht erinnern, von ihm je einen Streifen gesehen zu haben, den ich langweilig oder gar schlecht gefunden hätte.

    Insgesamt war Woody Allen 24 Mal für einen Oscar nominiert, davon gewann er viermal. Da er eine Aversion gegen Hollywood & Co. hat, wurde die Auszeichnung aber nie von ihm persönlich entgegengenommen.

    Woody Allen ist auch ein begeisterter Jazz-Musiker und spielt Klarinette in der Eddy Davis New Orleans Jazz Band, mit der er auch immer wieder mal auf Tournee geht.
    Wer seine Filme kennt, wird bemerkt haben, dass Jazz-Musik auch in diesen oft eine ganz zentrale Rolle spielt.

    Meine Lieblingsfilme von ihm sind:

    • 1969 Woody, der Unglücksrabe

    • 1975 Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

    • 1977 Der Stadtneurotiker

    • 2009 Whatever Works

    • 2013 Blue Jasmine

    Foto: CC 3.0 - Zur Verfügung gestellt durch Georges Biard (Wikipedia)

    • 1969 Woody, der Unglücksrabe (Take the Money and Run

    • 1971 Bananas

    • 1972 Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten (Everything You Always Wanted to Know About Sex, But Were Afraid to Ask)

    • 1973 Der Schläfer (Sleeper)

    • 1975 Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (Love and death)

    • 1977 Der Stadtneurotiker (Annie Hall)

    • 1979 Manhattan

    • 1984 Broadway Danny Rose

    • 1985 The Purple Rose of Cairo

    • 1986 Hannah und ihre Schwestern (Hannah and Her Sisters)

    • 1987 Radio Days

    • 1987 September

    • 1993 Manhattan Murder Mystery

    • 2005 Match Point

    • 2008 Vicky Cristina Barcelona

    • 2009 Whatever Works – Liebe sich wer kann

    • 2010 Ich sehe den Mann deiner Träume (You Will Meet a Tall Dark Stranger)

    • 2011 Midnight in Paris

    • 2012 To Rome With Love

    • 2013 Blue Jasmine

    • 2014 Magic in the Moonlight

    GEWONNEN

    • 1978 Für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch in: Der Stadtneurotiker (Annie Hall)

    • 1987 Für das beste Originaldrehbuch in: Hannah und ihre Schwestern (Hannah and Her Sisters)

    • 2012 Für das beste Originaldrehbuch in: Midnight in Paris


    NOMINIERUNG

    Woody Allen wurde insgesamt für 24 (!) Oscars nominiert. Sowohl als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

      John Landis

      1950

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      John Landis kam am 3. August 1950 in Chicago, Illinois zur Welt.

      Landis stammt aus einer jüdischen Familie. Sein Vater arbeitete als Innendesigner und Dekorateur. Kurz nach Johns Geburt zog die Familie nach Los Angeles.

      Bereits mit acht Jahren verspürte John Landis den Wunsch Regisseur zu werden, nachdem er im Kino den Film „Sindbads siebente Reise“ gesehen hatte. Er war begeistert von diesem Fantasy-Abenteuer-Film und begann sich von da an mit Filmen und deren Entstehung auseinander zu setzen.
      Folgerichtig brach Landis später seine High School ab und arbeitete als Botenjunge bei 20th Century Fox – gewissermassen sein Einstieg in die Filmbranche. Mit 18 Jahren ging Landis nach Europa, wo er als Regieassistent für MGM arbeitete. Zusätzlich war er in einigen Filmen als Stuntman zu sehen, unter anderem in „Spiel mir das Lied vom Tod“…

      John Landis’ erster eigener Film als Regisseur und Drehbuchautor entstand 1973: „Schlock“, eine Horror-Komödie, die eine Hommage an die klassischen Horrorfilme darstellte und bereits mit dem typischen überschäumenden Landis-Humor versehen war.
      In den 80er-Jahren gab es von John Landis unzählige Highlights, die ihm einen festen Platz im Regisseuren-Olymp sicherten. So schuf er zum Beispiel 1980 das Meisterwerk „Blues Brothers“ oder 1983 das Musikvideo zu Michael Jacksons Thriller-Song.

      Obwohl ich normalerweise mit dem eher brachialen amerikanischen Humor nicht so viel anfangen kann, bildet John Landis hier für mich eine Ausnahme. Er arbeitet zwar auch mit viel Action und Opulenz, versteht es aber genial, mit viel Selbstironie und Zweideutigkeit dem ganzen Treiben mehr Tiefe zu geben…

      Zu meinen absoluten Lieblingsfilmen von John Landis gehören:

      • 1980 Blues Brothers
      • 1983 Die Glücksritter
      • 1988 Der Prinz von Zamunda
      • 1991 Oscar – Vom Regen in die Traufe

      Foto: 2005 Public Domain (Wikipedia)

      • 1977 Kentucky Fried Movie (The Kentucky Fried Movie)

      • 1980 Blues Brothers (The Blues Brothers)

      • 1983 Die Glücksritter (Trading Places)

      • 1983 Thriller (Musikvideo)

      • 1985 Spione wie wir (Spies Like Us)

      • 1988 Der Prinz aus Zamunda (Coming to America)

      • 1991 Oscar – Vom Regen in die Traufe (Oscar)

      • 1991 Black or White (Musikvideo)

      • 1994 Beverly Hills Cop III

      • 1998 Susan’s Plan

      • 1998 Blues Brothers 2000

      • 2010 Burke & Hare

      GEWONNEN

      Bis jetzt keine


      NOMINIERUNG

      Bis jetzt keine

      Jim Jarmusch

      1953

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      Jim Jarmusch wurde am 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio, USA geboren.

      Der aus einer typischen, amerikanischen Mittelschicht-Familie stammende Jarmusch, entdeckte schon sehr früh das Kino für sich.
      Daneben beschäftigte er sich mit Literatur, wobei ihn besonders die Beatniks, sowie grundsätzlich Gegenkulturen und Untergrundbewegungen faszinierten.

      Er studierte nach der High School englische und amerikanische Literatur, schrieb während dieser Zeit schon fleissig für Zeitschriften und reiste nach Paris, wo er sich mit der europäischen Kultur und Kunst vertraut machte.
      Anschliessend studierte er Filmwissenschaften in New York, wo er auch das Handwerk des Regisseurs erlernte.
      Wim Wenders, bei dem er als Produktionsassistent arbeitete, schenkte ihm übriggebliebene Filmrollen, mit denen er den 30-minütigen Kurzfilm „The New World“ drehte. Dieser Kurzfilm wurde am Filmfestival von Salsomaggiore in Italien gezeigt und erweckte die Aufmerksamkeit des deutschen Produzenten Otto Grokenberger. Dieser stellte Jarmusch 110‘000 Dollar zur Verfügung und ermöglichte es Jarmusch aus seinem Kurzfilm eine Langfassung, die dann unter dem Titel Stranger than Paradies“ bekannt wurde, zu drehen.

      Jim Jarmusch ist einer dieser begnadeten Independentregisseure, die ein untrügliches Gespür fürs richtige Timing, die richtigen Stories und die dazu passenden Schauspieler besitzen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Film von ihm gesehen zu haben, der nicht originell, unterhaltsam und hoch intelligent gewesen wäre.

      Meine Lieblingsfilme von ihm sind:

      • 1989 Mystery Train

      • 1999 Ghost Dog

      • 2005 Broken Flowers

      Foto: CC zur Verfügung gestellt durch Michael Schilling (Wikipedia)

      • 1984 Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt

      • 1986 Down by Law

      • 1989 Mystery Train

      • 1995 Dead Man

      • 1999 Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai)

      • 2005 Broken Flowers

      • 2009 The Limits of Control

      • 2016 Paterson

      GEWONNEN

      KEINE

      NOMINIERUNG

      KEINE

      Joel Coen & Ethan Coen

      1954 / 1957

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      Joel David Coen wurde am 29. November 1954 in Minneapolis, USA geboren. Sein Bruder Ethan Jesse Coen wurde 3 Jahre später am 21. September ebenfalls in Minneapolis geboren.

      Die Coen-Brüder wuchsen in einem Vorort von Minneapolis auf, in einem jüdisch geprägten Umfeld.

      Während für Joel eigentlich schon immer klar war, dass er irgendwann beim Film landen würde (er drehte schon als Kind mit einer Super-8-Kamera Kurzfilme), studierte Ethan an der Princeton-Universität Philosophie und war danach als Schriftsteller tätig.

      1984 spannten sie erstmals zusammen und schafften mit „Blood Simple“, einer Hommage an den Film noir, ihren Durchbruch.

      Seither schufen sie zusammen unzählige Filmerfolge, die insgesamt mit 4 Oscars und unzähligen anderen Filmpreisen bedacht wurden.

      Ich selber bin erstmals beim Streifen „Arizona Junior“ von 1987 auf die Brüder aufmerksam geworden und verfolge ihr Treiben seither mit wachsender Begeisterung.
      Es ist schon beinahe unglaublich wie kreativ, einfallsreich und originell die Coen-Brüder sind.
      Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass sie nicht nur Regie führen, sondern bei all ihren Filmen auch die Drehbücher verfassen und teilweise als Produzenten auftreten.

      Meine absoluten Lieblingsfilme der zwei sind:

      • 1987 Arizona Junior

      • 1998 The Big Lebowski

      • 2009 A Serious Man

      • 2013 Inside Llewyn Davis

      Foto: CC 2.5 Erstellt durch Rita Molnár 2001 (Wikipedia)

      • 1987 Arizona Junior (Raising Arizona)

      • 1991 Barton Fink

      • 1996 Fargo

      • 1998 The Big Lebowski

      • 2000 O Brother, Where Art Thou? (O Brother, Where Art Thou?)

      • 2003 Ein (un)möglicher Härtefall (Intolerable Cruelty)

      • 2007 No Country for Old Men

      • 2008 Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger? (Burn
      • After Reading)

      • 2009 A Serious Man

      • 2010 True Grit

      • 2013 Inside Llewyn Davis

      • 2016 Hail, Caesar!

      GEWONNEN

      • 1997 Für das Beste Original-Drehbuch in: Fargo

      • 2008 Für das Beste adaptierte Drehbuch, die beste Regie & den besten Film in: No Country for Old Men
      NOMINIERUNG

      • 1997 Für den Besten Film, die beste Regie & den besten Schnitt in: Fargo

      • 2001 Für das beste adaptierte Drehbuch in: O Brother, Where Art Thou?

      • 2008 Für den besten Schnitt in: No Country for Old Men

      • 2010 Für das beste Originaldrehbuch & den besten Film in: A Serious Man

      • 2011 Für den besten Film, das beste adaptierte Drehbuch & die beste Regie in: True Grit

      • 2016 Für das Beste Originaldrehbuch in: Bridge of Spies

      Ang Lee

      1954

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      Ang Lee kam am 23. Oktober 1954 in Pingtung, Taiwan zur Welt.

      Seine Eltern, chinesische Emigranten, hätten es gerne gesehen, wenn ihr ältester Sohn eine klassische akademische Laufbahn eingeschlagen hätte. Ang Lee fühlte sich hingegen schon früh zu Theater und Film hingezogen. Folgerichtig begann er ein Filmstudium in Taipeh und führte dieses schliesslich in den USA, zuerst in Urbana-Champaign und später in New York, zu einem erfolgreichen Abschluss.
      Nebst einigen Kurzfilmen, die während seiner Studienzeit in den USA erschienen, kam 1992 mit „Schiebende Hände“ sein erster Kino-Film heraus. Ein einfühlsames Familiendrama im Umfeld chinesischer Emigranten in den USA. Viele Anlagen, die Ang Lees Filmschaffen ausmachen, sind in diesem Frühwerk bereits ansatzweise zu erkennen.
      Obwohl „Schiebende Hände“ in Taiwan sehr erfolgreich war und auch mit Preisen bedacht wurde, kam der Durchbruch bei uns erst mit dem 1995 erschienenen Film „Sinn und Sinnlichkeit“, einer Jane-Austen-Adaption.

      Ich kenne keinen anderen Regisseur, der derart viele Genres und Stilarten in seinen Filmen ausprobiert hat. Egal ob mitreissendes Familiendrama, klassische Literaturverfilmung, Martial Art, Comic-Verfilmung oder Historienfilm, Ang Lee versteht es immer bemerkenswert diesen Filmen seine Handschrift zu verpassen.
      Mein erster filmischer Kontakt mit Ang Lee war der 1994 entstandene Film „Eat Drink Man Woman“, wobei mich schon der originelle Titel magisch angezogen hatte. Ich war und bin begeistert von diesem Streifen. Seine sensible, nuancierte Regiearbeit ist einzigartig und fasziniert mich immer wieder von neuem…

      Zu meinen Lieblingsfilmen von Ang Lee gehören:

      • 1994 Eat Drink Man Woman

      • 1993 Das Hochzeitsbankett

      • 2000 Tiger and Dragon

      • 2009 Taking Woodstock

      Foto: CC 2.0 Erstellt durch Nicolas Genin (Wikipedia)

      • 1993 Das Hochzeitsbankett (The Wedding Banquet, Xi yan)

      • 1994 Eat Drink Man Woman (Yin shi nan nu)

      • 1995 Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility)

      • 2000 Tiger and Dragon (auch: Crouching Tiger, Hidden Dragon)

      • 2005 Brokeback Mountain

      • 2009 Taking Woodstock

      • 2012 Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

      GEWONNEN

      • 2006 Für die beste Regie in: Brokeback Mountain

      • 2013 Für die beste Regie in: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

      NOMINIERUNG

      • 2001 Für die beste Regie & bester Film in: Tiger & Dragon

      • 2013 Für den besten Film in: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

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