Der Kern meiner HiFi-Anlage besteht aus Geräten des Herstellers Vincent (Premium Line). Dieser „Kern“ besteht aus einer Vorstufe, zwei Mono-Endstufen, einem HDCD-Player, einem Tuner und einer Phono-Vorstufe.

Da gewisse Geräte von Vincent nicht angeboten wurden, war ich gezwungen bei drei weiteren Komponenten auf andere Anbieter auszuweichen.
So ist mein SACD-Player von Magnat, der MiniDisc-Player von Sony und der Plattenspieler von Thorens.

Ich habe vier Lautsprecher angeschlossen, wobei ich zwei verschiedene Marken verwende. Zum einen 1 Paar ME100 von Geithain, zum anderen 1 Paar DC8 von Tannoy.

Ich möchte Ihnen in der Folge diese Komponenten etwas näher vorstellen.

VERSTÄRKER


Vorstufe Vincent SA T8 & Endstufe Vincent Monoblöcke SP T800

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Die wichtigste Komponente jeder HiFi-Anlage ist ohne Frage der Verstärker. Er bildet gewissermassen die Schaltzentrale, das Herz der ganzen Anlage.
Hier kommen alle Signale der Zuspieler an, und von hier gehen alle Signale an die Lautsprecher weiter. Es ist deshalb auch zwingend, dass man hier eine Komponente stehen hat, die sowohl Profanes, beispielsweise die genügende Stromversorgung aller Abläufe, als auch die möglichst neutrale Verarbeitung und Weiterleitung aller Signale sicherstellt.

Nun gibt es ganz verschiedene Theorien, wie so ein perfekter Verstärker aufgebaut und konzeptioniert sein sollte. Ganz grob gesagt gibt es drei System- oder Baumöglichkeiten.

1 Elektrischer Spannungsaufbau und Steuerung durch Transistoren (heute üblich) oder durch Elektronenröhren.
2 Verbindung durch symmetrische oder asymmetrische Signalübertragung.
3 Vollverstärker (mit allen Bauteilen in einem Gehäuse) oder Vor-Endstufen-Kombination (Vor- und Endstufen werden in verschiedenen Gehäusen untergebracht).

Bei Punkt 3 habe ich mich für die Vor-Endstufen-Aufteilung entschieden, da es mir nachvollziehbar erscheint, dass je weniger Abläufe in einem Gehäuse stattfinden, umso weniger allfällige Störungseinflüsse vorhanden sind.

Bei Punkt 1 habe ich mich für ein Gerät mit Röhrenverstärkung entschieden. Stromtechnisch nicht unbedingt effizient, aber vom Klang her etwas wärmer und weniger analytisch als bei der Transistorenverstärkung.

Zu Punkt 2: Ich habe die Vor- und Endstufenmonoblöcke symmetrisch miteinander verbunden.

VORSTUFE

⁃ Übertragung: 20 Hz - 50 kHz +/- 0.5 dB
⁃ Nenn-Ausgangsspannung: 2 V
⁃ Klirrfaktor: < 0.1 % (1 kHz, 1 Watt)
⁃ Eingangsempfindlichkeit: 240 mV
⁃ Signal Rauschabstand: > 90 dB
⁃ Eingangsimpedanz: 47 kOhm
⁃ Eingänge: 4 x Stereo RCA, 2 x Stereo XLR
⁃ Ausgänge: 2 x Stereo RCA, 1 x Stereo RCA Rec Out, 1 x Stereo XLR
⁃ Netzanschluss: 230 V / 50 Hz
⁃ Gewicht: 10 kg
⁃ Maße (BxHxT): 430 x 135 x 370 mm
⁃ Farbe: schwarz

⁃ Röhren: 3 x 12AX7, 3 x 12AU7


MONO-ENDSTUFE

⁃ Frequenzgang: 8Ω: 20 Hz - 20 kHz ±0,5 dB
⁃ Nennausgangsleistung in Class A an 8Ω: 20 Watt
⁃ Nennausgangsleistung RMS an 8Ω: 200 W
⁃ Nennausgangsleistung RMS an 4Ω: 320 W
⁃ Eingangsempfindlichkeit: 1,1 V
⁃ Klirrfaktor: < 0,1% (1 kHz, 1 W)
⁃ Signal-Rausch-Abstand: > 90 dB
⁃ Eingangsimpedanz: 47 kΩ
⁃ Netzanschluss: 230 V/50 Hz
⁃ Eingänge: 1x Cinch Main Input mono, 1x XLR Main Input mono,
⁃ 1x Power Control (3,5mm Klinke)
⁃ Ausgänge: 2x 2 Lautsprecherklemmen
⁃ Maße (BxHxT): 210 x 265 x 400 mm
⁃ Gewicht: 18 kg

⁃ Röhren: 1x 12AU7, 1x 6922, 2x 6N6

WIEDERGABEGERÄTE


HDCD-Player Vincent CD S8

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Der schönste Verstärker bleibt stumm wie ein Fisch, wenn man nicht die entsprechenden Zuspieler hat.

Wie Sie vielleicht bereits der Rubrik „Medien“ entnommen haben, gibt es sehr viele verschiedene CD-Formate, für die man zum Teil auch spezielle Abspielgeräte benötigt. Bei meinem Haupt-CD-Player von Vincent handelt es sich um einen HDCD-Player, das heisst, er kann nebst den normalen Standard-CDs auch HDCDs kodieren. Es handelt sich hierbei ebenfalls um einen Röhren-Player, der mit sieben Elektronenröhren ausgestattet ist.

Ich habe den Player ebenfalls symmetrisch mit einem XLR Kabel von Sommer Cable mit der Vorstufe (SA T8) verbunden.

Da dieser Player natürlich bestens abgestimmt wurde auf die Vor- und Endstufe, ergibt sich ein wirklich schönes und reines Klangbild. Er kann selbst bei anspruchsvollen klassischen Stücken überzeugen, meistert aber ebenso ruhige oder leise Musik überzeugend.

⁃ Übertragung: 20 Hz - 20 kHz
⁃ D/A Wandler: 24 bit / 192 kHz
⁃ Klirrfaktor: < 0,003 %
⁃ Signal Rauschabstand: > 90 dB
⁃ Dynamikbereich: > 100 dB
⁃ Ausgangsimpedanz: 600Ω
⁃ Audio-Ausgangsspannung: 2,5 V
⁃ Kanaltrennung: > 90 dB
⁃ Röhren: 2 x 6922 (= 6DJ8), 1 x 12AX7
⁃ Ausgänge: 1 x Stereo XLR, 1 x Stereo Cinch, 1 x Digital Coaxial, 1 x Digital Optisch, 1 x 3,5mm Klinkenbuchse (Power Control)
⁃ Netzanschluss: 220V – 240V / 50 Hz
⁃ Maße (BxHxT): 430 x 135 x 368 mm
⁃ Gewicht: 10,8 kg

Tuner Vincent STU-8

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In jede anständige HiFi-Kette gehört ein gutes Radioteil. In meinem Fall gab es aber das Problem, dass mein HiFi-Raum im Keller ist und ich dort keinen Antennenanschluss habe. Das heisst, der Empfang musste zwingend über eine Stabantenne erfolgen, was je nach Gerät nicht ganz einfach ist.
Zum Glück verfügt der Hybrid DAB+/FM Tuner von Vincent über ein ausgesprochen gutes Empfangsteil, und ich kann problemlos diverse Sender in bester digitaler Qualität empfangen.
Es handelt sich hierbei ebenfalls um ein Röhrengerät, das in der Vorverstärkung mit einer 12AX7B Röhre arbeitet.
Auch mit diesem Gerät von Vincent bin ich sehr zufrieden. Der Klang ist ausgezeichnet. Der Hochton ist klar und stimmig, und bei den Bässen gibt es nichts zu kritisieren.
Das Gerät fügt sich somit nahtlos in meine vorhandene Vincent(Plus)-Anlage.

FM Tuner:

⁃ Tuner Bandbreite: 87.5 MHz ~ 108.0 MHz
⁃ Übertragung: 20 Hz - 15 KHz ( +1 dB 7-1,5 dB)
⁃ RF-Empfindlichkeit: 0.8 µV
⁃ Rauschabstand: 62 dB (Mono)
⁃ Gesamt Klirrfaktor: Mono 1 kHz (bei 75kHz): 0.12 %
⁃ Stereoabstand 1 kHz (WIDE): 35 dB
⁃ Antenneneingänge: 75 Ohm, Coax (männlich)

DAB+ Tuner:

⁃ Frequenz: ca.174.928 (5A) ~ 239.200 (13F) MHz (VHF BAND III)
⁃ 1452.960 (LA) ~ 1490.624 (LW) MHz (L-BAND)
⁃ Empfindlichkeit: 97 dBm (VHF), -96dBm (L-BAND)
⁃ Nachbarkanal Auswahl: 40 dB
⁃ Empfangsempfindlichkeit: 101 dBm
⁃ Rauschabstand: 100 dBm
⁃ THD+N: 0.01 % (1 kHz)
⁃ Analoge Ausgangsleistung: 2 Vrms
⁃ Kanaltrennung: 88 dB (1 kHz)
⁃ Frequenzbreite: 20 Hz ~ 20 kHz (+0.5 / 0.5 dB)
⁃ Antennenbuchse: 50 Ohm, F (weiblich)

Allgemein:

⁃ Abmessungen (BxHxT): 430x 133 x 359 (mm)
⁃ Gewicht (Netto): 9 kg

⁃ Röhren 2 x 12 Ax7B

Stereo SACD-Player Magnat MCD 850

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Da der Standard-Player von Vincent leider keine SACDs abspielen kann, war ich genötigt, bei einem anderen Anbieter nach einem geeigneten Gerät zu suchen.
Damit der Player mit meiner Vincent-Anlage harmonieren würde, mussten folgende Kriterien erfüllt werden:

⁃ Er musste eine Röhrenausgangsstufe besitzen.

⁃ Er musste ebenfalls schwarz sein.

⁃ Er musste bautechnisch einigermassen in meine Anlage passen.

Ich wurde nach längerer Suche endlich fündig und entschied mich für den Player von Magnat (MCD 850).

Eine sehr glückliche Wahl, die alle Voraussetzungen erfüllt. Auch klangtechnisch integriert er sich hervorragend in meine Vincent-Kette.
Für die Wiedergabe von Standard-CDs ziehe ich den Vincent CD S8 vor, da er noch etwas differenzierter aufspielt. Bei der SACD-Wiedergabe bin ich aber sehr zufrieden.
Der MCD 850 hat lediglich einen kleinen Software-Defekt: Er macht standardmässig nach jedem Musikstück eine kurze Pause. Was bei einer normalen CD noch erwünscht ist, wird natürlich bei einer Konzert-CD dann etwas störend. Da ich aber sehr wenig Konzerte auf SACD besitze, kann ich mit diesem Makel leben.

⁃ Laufwerk: SACD Sanyo Pickup
⁃ Wandler: Burr-Brown 24-Bit-Digital/Analog
⁃ Abspielbare Formate: CD-DA, CD-R, CD-RW, SACD, SACD-Hybrid
⁃ Röhren: Kanalgetrennte Röhren-Ausgangsstufe mit 2 x ECC88 Doppeltrioden
⁃ Digitaler Ausgang: Optisch und Koaxial
⁃ Frequenzgang: SACD: 5 Hz – 40 kHz (+/- 0.5dB)
⁃ Klirrfaktor : >0,0015%
⁃ Kanaltrennung: > 105 dB (1 kHz)
⁃ Leistungsaufnahme: Standby 1.0 W / Typ 25 W
⁃ Netzspannung: 230 VAC / 50 Hz
⁃ Ausgangsspannung: 1,9 V (10 kOhm)
⁃ Geräuschspannungsabstand: > 108dB (20Hz – 20kHz, A-bewertet)
⁃ Abmessungen (BxHxT): 430 x 90 x 330 mm (345 mm inkl. Bedienelemente)
⁃ Fernbedienung: 47 x 198 x 23 mm
⁃ Gewicht: 7,5 kg
⁃ Farbe: Schwarz

MiniDisc-Recorder Sony MDS JA50ES

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Ich besitze insgesamt fünf (!) MiniDisc-Player. Bevor Sie jetzt denken, dass Sie es hier mit einem Irren oder einem Messie oder schlimmerem zu tun haben, lassen Sie mich das bitte schnell erklären…

1992 stellte Sony die MiniDisc vor. Technisch besteht eine MiniDisc aus einem Kunststoffgehäuse, in der befindet sich die eigentliche Disc, die einen Durchmesser von lediglich 64mm aufweist. Durch einen beweglichen Schieber ist die Disc durch einen Player auslesbar. Geplant war, dass die MD die Tonkassetten ablösen sollten.
Leider konnte sich die MD aber ausserhalb Japans nie richtig durchsetzen, was dazu führte, dass immer weniger Player hergestellt wurden und Sony schliesslich 2011 verkündete, dass die Herstellung von Abspielgeräten eingestellt werde.

Aus diesem Grund habe ich mich also mit diversen Geräten eingedeckt, um noch möglichst lange meine MiniDiscs anhören und vor allem auch aufnehmen zu können.

Der grosse Vorteil von MDs ist, dass man von jeder X-beliebigen Quelle auf die MD aufnehmen und, im Unterschied zur Tonkassette, diese Aufnahmen auch noch nachträglich bearbeiten kann. Ich digitalisiere so zum Beispiel meine LPs …

Da es natürlich von Vincent keinen MD-Player gibt, musste ich auf ein Sony-Gerät zurückgreifen, und ich bin ehrlich gesagt nicht wenig stolz, dass es mir geglückt ist, den wohl besten jemals gebauten MiniDisc-Player/Recorder zu ergattern. Das Gerät wurde 1996 gebaut und wird von mir mit der nötigen Sorgfalt und Andacht behandelt. Was dabei klangtechnisch herauskommt, ist beachtlich. Ich kann mir das nur so erklären, dass auch meine Vincent Vor- und Endstufe, der betagten Grossmutter ihre Referenz erweisen und die gelieferten Datenströme mit besonderer Sorgfalt verarbeiten.

⁃ Digitales Audiosystem MiniDisk MD.
⁃ Laser-System 780nm.
⁃ Fehlerkorrektur: Advances Cross Interleave Read Solomon Code ACIRC.
⁃ Abtastfrequenz: 44,1 kHz
⁃ Modulation: EFM 8 – 14
⁃ Anzahl Kanäle: 2 Stereo.
⁃ Frequenzgang: 5 – 20.000 Hz (+- 0,3dB).
⁃ Signal-Rauschabstand: über 105 dB.
⁃ Gleichlaufschwankungen: unterhalb Meßgrenze.
⁃ Eingänge: 1 x Analog, 1 x Digital Cinch, 2 x Digital optisch
⁃ Ausgänge: 1 x Analog, 1 x Kopfhörer, 1 x Digital optisch
⁃ Stromversorgung: 230 V Wechselspannung, 50/60 Hz
⁃ Leistungsaufnahme: 26 W
⁃ Abmessungen: ca. 430 x 125 x 375 mm (B/H/T)
⁃ Gewicht: ca. 14,5 kg

Plattenspieler Rega RP8

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Ich kaufte mir Mitte 80er-Jahre meine erste Stereoanlage (damals von Aiwa). Da war es noch völlig normal, beziehungsweise selbstverständlich, dass da zuoberst auf dem HiFi-Turm ein Plattenspieler thronte. Nachdem dieser Dreher dann gegen Ende der 90er-Jahre in die ewigen Jagdgründe einging, kaufte ich keinen neuen mehr. Die CD hatte auch bei mir Einzug gehalten, und ich sah keine Notwendigkeit für einen Ersatz. Meine alten LPs räumte ich in den Keller, wegschmeissen konnte ich sie dann doch nicht, es hingen doch zuviel Erinnerungen daran.

15 Jahre später sieht die Analoge Musikwelt komplett anders aus. Die CD wurde und wird (zumindest in Europa) mehr und mehr von der Download-Konkurrenz abgelöst, und die gute alte LP erlebt ein Revival, wie es wohl kaum jemand erwartet hätte.

In Anbetracht der Tatsache, dass es auch in meiner LP-Sammlung immer noch einzelne Perlen gab (von Elvis oder Helen Schneider zum Beispiel), die noch immer nicht auf CD erschienen waren, entschloss ich mich, bei meinem neuen HiFi-Projekt auch einen Plattenspieler mit einzuplanen.

Als Einstieg wollte ich was Anständiges, aber nicht Übertriebenes und habe mich schliesslich für den 295 MK IV von der Marke Thorens entschieden. Damit habe ich einige Jahre meine alten LP-Schätze neu entdeckt. Ich wurde wieder vom Vinyl-Virus angesteckt und entschloss mich eine Jahre später aufzurüsten.
Gesucht war ein Plattenspieler, der technisch weiter entwickelt war, als der Thorens-Dreher. Nachdem ich mich zu Beginn von den grossen Masselaufwerken, wie sie zum Beispiel Transrotor oder Nottingham Analogue herstellen, blenden liess, konnte mich schliesslich das schlichte aber durchdachte Konzept des englischen Herstellers Rega überzeugen…

Das sehr schlichte aber äusserst durchdachte Design des RP8 hat mich von Anfang an fasziniert.
Die innere Skelett-Konstruktion, mit dem schweren Glasplattenteller und dem für den RP8 neu entwickelten Tonarm, ist äusserst effizient und zweckorientiert konzipiert. Durch den skelettartigen Aufbau ist gewährleistet, dass die Staubschutzhaube vom eigentlichen Spieler abgekoppelt ist, und es zu keinerlei übertragbaren Vibrationen kommen kann.

⁃ Typ: Rega RP8
⁃ Tonarm: Rega RB808
⁃ Geschwindigkeit: 33/1/3 und 45
⁃ Elektrische Umschaltung: Ja
⁃ Endabschaltung: Nein
⁃ Gewicht: 5,0 kg
⁃ Abmessungen (HxBxT): 100 x 440 x 360 mm
⁃ Netzteil: Rega TT PSU R

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Um ein Plattenspielersignal zu den Lautsprecher zu bringen, benötigt man natürlich eine sogenannte Phono-Vorstufe. Da mein Hoflieferant (Vincent) eine solche Vorstufe anbot, musste ich mir wenigstens nicht lange den Kopf darüber zerbrechen.
Ich war zu Beginn recht zufrieden mit diesen Komponenten. Was mich aber etwas störte, war ein relativ lautes Grundrauschen auf den Lautsprechern. Ich habe es der analogen Technik zugeschrieben und der Tatsache, dass man halt von der CD diesbezüglich etwas verwöhnt wäre…

Einige Monate später, habe ich, mehr aus einer Laune heraus, das mitgelieferte Phono-Kabel durch ein Epilogue von Sommer Cable ersetzt und war sprachlos: Das Rauschen war praktisch weg(!)

Technische Daten:

MM:
• Verstärkung: 40 dB
• Eingangsempfindlichkeit: 58 mV
• Eingangsimpedanz: 47 KOhm
MC:
• Verstärkung: 60 dB
• Eingangsempfindlichkeit: 6,8 mV
• Eingangsimpedanz: 100Ohm
• Ausgangsimpedanz: <250 Ohm
• Klirrfaktor: <0,05%
• Signal Rauschabstand: MM >84 dB / MC >71dB
• Farben: schwarz

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Der beste Plattenspieler ist nur so gut wie sein Tonabnehmer. Ich habe mich lange damit beschäftigt, da es für mich ein neues Feld war. Schliesslich bin ich auf einen Tonabnehmer aus dem Hause Ortofon gestossen, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis so war, wie ich es mir vorgestellt hatte

Ich habe den Tonabnehmer separat erworben und selber am Plattenspieler angebracht. Falls es Sie interessiert, wie so etwas gemacht wird, finden Sie dazu in der Rubrik „Musik-Blog“ einen Beitrag zu diesem Thema!
Der 2M Black gilt als einer der besten MM-Tonabnehmer aus dem Hause Ortofon. Der Abtastdiamant verfügt über einen Shibata-Schliff, was sich vor allem in der Detailabbildung und der Klangfarbe positiv bemerkbar macht.

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meiner Neuerwerbung. Klangtechnisch liegen Welten zwischen meinem neuen Rega und meinem alten Thorensspieler, der sowohl in der Dynamik wie auch im Hochtonbereich weit entfernt von der überlegenen Spielweise des Rega RP8 funktioniert…


Technische Daten Tonabnehmer:

Gewicht: 7,2g
• Nadelschliff: Shibata, nackter Diamant
• Frequenzgang: 20-31‘000 Hz
• Ausgangsspannung: 5.0 mV
• Kanaltrennung: >26 dB
• Kanalbalance: <1.0 dB
• Auflagedruck: 1,4-1,7g
• Empfohlener Auflagedruck: 1,5g
• Abschlusswiderstand: 47 kOhm

ELEKTRONENRÖHREN


Elektronenröhre

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Nun habe ich Sie schon so intensiv mit meinen Röhrengeräten gelangweilt, dass Sie sich vielleicht die Fragen gestellt haben: Was ist denn nun eigentlich eine Röhre? Und was macht die?

Gute Fragen, die einen technischen Banausen, wie ich einer bin, ein wenig ins Schleudern bringen. Ich versuche es mal so banal wie möglich zu erklären:

Sie sehen nebenan eine solche Röhre, in diesem Fall eine 12AU7A/ECC82.
Es gibt ganz unterschiedliche Röhren, die jeweils auch verschiedene Aufgaben erfüllen. Allen gemein ist, dass sie grundsätzlich zur Verstärkung des elektrischen Signals dienen. Es ist also ein aktives, elektrisches Bauelement mit Elektroden, das sich in der Regel in einem unter Vakuum stehenden Glaskolben befindet.

Solche Röhren werden heute vor allem noch in der Funktechnik oder bei Gitarrenverstärkern eingesetzt - und eben vereinzelt in HiFi-Komponenten.

Obwohl das erzeugte Signal weniger rein ist als bei der Halbleitertechnologie (Transistoren), wird der Klang eines perfekt eingestellten Röhrenverstärkers vom Hörer in der Regel als angenehmer wahrgenommen. Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen, diesen Höreindruck aber bestätigen.

STEREO-LAUTSPRECHER


Stereo-Lautsprecher Tannoy DC 8

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Die schönste Stereoanlage ist eigentlich nichts anderes als eine Ansammlung von wertlosem Altmetall, wenn man nicht über das wichtigste Teil überhaupt verfügt: Die Lautsprecher!
Egal, wie gut die Verstärker und Player auch immer sind, mit den falschen Lautsprechern kann man die ganze Herrlichkeit wieder zerstören.
Es ist also ungemein wichtig, dass die ausgewählten Boxen sowohl bestmöglich zu der Anlage, wie aber auch zum vorhandenen Raum passen.
Da mein HiFi-Zimmer gleichzeitig auch meine Bibliothek ist, galt es, viele Kompromisse zu finden. So führte die Tatsache, dass ich schlicht keinen Platz für grosse Standboxen habe, zur Entscheidung, sogenannte Regal- oder Kompaktlautsprecher anzuschaffen. Nun haben aber solche Kompaktlautsprecher im Allgemeinen den Nachteil, dass sie aufgrund des fehlenden Volumens über eine eher bescheidene Basswiedergabe verfügen.
Nach jahrelangem Ausprobieren, Testen und Umstellen bin ich heute endlich in der glücklichen Lage, dass ich sagen kann, (nahezu) das Optimum herausgeholt zu haben. Ich habe unter anderem Hersteller wie Sony, Electro Voice und Tannoy ausprobiert, wobei mich vor allem letzterer recht beeindruckt hat. Er verfügt über eine anständige Basswiedergabe und eine gute Klangabbildung. Irgendwie hatte ich aber immer das Gefühl (das ist eines der Krankheitssymptome von High-End-Spinnern), dass noch mehr gehen müsste. Vor allem die Detailgenauigkeit in den Höhen oder die Basswiedergabe scheinen mir bei Tannoy DC8 noch nicht vollends ausgereizt.

- 2-Weg-Bassreflexsystem
⁃ Peak-Power-Belastbarkeit: 350 Watt
⁃ Dauerbelastbarkeit: 87 Watt RMS
⁃ Wirkungsgrad: 88 dB
⁃ Frequenzgang: 42Hz - 35kHz (-6dB)
⁃ Koaxiale Anordnung mit Hornführung
⁃ 25mm Titanium Hochtöner mit Wave Guide
⁃ 200mm Dual Concentric Driver
⁃ Echtholzfurnier mit High Gloss Finish
⁃ Abmessungen (BxHxT): 27 x 47 x 26cm
⁃ Gewicht: 10 Kg

Stereo-Lautsprecher Geithain ME100

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2011 war dann das grosse Jahr, in dem ich auf die für mich perfekten Lautsprecher gestossen bin, die Geithain ME 100!
Zugegeben, einen Schönheitspreis würden sie vermutlich nicht gewinnen, aber man sollte Lautsprecher (wie Menschen) nicht nach ihrem Äusseren beurteilen.
Was aus diesen etwas ungeschlacht wirkenden viereckigen Holzkisten an Klang erklingt, ist unglaublich.
Die Höhen sind glasklar und die Räumlichkeit derart gut, dass sie die einzelnen Instrumente förmlich in den Raum stellen. Auch die Bassleistung ist recht beachtlich und für einen Regallautsprecher sogar referenzverdächtig.
Ich lasse zuweilen die Tannoy DC8, die ich als Backlautsprecher installiert habe, und die Geithain ME100 als Frontlautsprecher zusammen aufspielen. Interessanterweise harmonieren diese zwei Boxen erstaunlich gut im Duett.

Ich denke, dass in der Klangauflösung, speziell im Hochtonbereich, das Ende der Fahnenstange für mich erreicht ist.

- Einsatzbereich: HighEnd-Monitor für den Nahfeldbereich
⁃ Maximaler Schallpegel: 106B / r =1m
⁃ Impedanz: 4Ohm
⁃ Frequenzweiche, Übernahmefrequenzen: 2,5kHz
⁃ Anschlußeinheit: SingleWiring-Terminal
⁃ Lautsprecherbestückung: 160mm Konus (Tiefton); 25mm Kalotte (Hochton)
⁃ Übertragungsbereich: 50Hz - 20kHz ± 3dB
⁃ Nennbelastbarkeit: 100W
⁃ Abmessungen (H x B x T): 398 x 254 x 345mm
⁃ Gewicht: 12kg
⁃ Gehäuseausführung: MDF Echtholz-furniert, Bassreflex
⁃ Magnetische Abschirmung

Subwoofer Sumiko S.5

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Lange geisterte mir die Idee im Kopf herum, dass ich versuchen könnte, noch einen kleinen Subwoofer in meine Lautsprecherkette einzubinden, um auch noch im Tieftonbereich das Optimum zu erreichen.
Als ich dann vor kurzem auf diesen Subwoofer gestossen bin, war es Liebe auf den ersten Blick
Wie bereits oben erwähnt, ist die Tieftonwiedergabe der Geithain-Lautsprecher schon sehr beachtlich, zusammen mit dem Sumiko ist es nun aber nahezu perfekt.

⁃ Typ: geschlossenes Gehäuse, nach unten abstrahlender Aktiv-Woofer
⁃ Woofer: 1 x 210 mm (8″), sehr langer hub
⁃ Verstärker: 150 W rms, 250 in der Spitze
⁃ Aktiv Chassis: 8’’, 210 mm lang-hub, Stahlkorb
⁃ Untere Frequenz-Resonanz: 40 Hz at -3 dB
⁃ Eingänge: Hi Level Neutrik Speakon, Lo Level single phono, LFE phono
⁃ Phasenschalter : Ja, 0 oder 180 Grad
⁃ Verstärker Typ: Class AB
⁃ Abmessungen (B x H x T): 285 x 335 x 315 mm
⁃ Gewicht: 14 kg

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