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© 2008 LightWave Entertainment / Sony Music Film – Albert Jones & Jeffrey Wright

Cadillac Records

HANDLUNG

Erzählt wird die Geschichte des Plattenlabels Chess Records und ihres Gründers Leonard Chess.
Das kleine Independent-Lable wurde 1950 gegründet und machte so legendäre Musiker wie Muddy Waters, Little Walter, Etta James, Howlin' Wolf oder Chuck Berry bekannt.
Die Rassentrennung in den damaligen USA und der Konflikt zwischen Geld und Kunst bilden die Kernthemen dieses Musikfilmes.

REZENSION

Obwohl die Umsetzung sich herausnimmt, mit den tatsächliche Ereignissen sehr frei umzugehen, so wird zum Beispiel der Bruder und Mitbegründer Phil Chess praktisch weggelassen, ist ein durchaus interessanter und spannender Film entstanden.
Die schauspielerische Umsetzung der verschiedenen Musiker war wirklich überzeugend und kommt zum Teil dem Original unglaublich nah.
Am meisten überrascht hat mich die Umsetzung von Beyoncé Knwoles als Etta James. Sie hat das wirklich grossartig hinbekommen, und die Rolle war alles andere als einfach zu spielen. Bei den performten Songs entsteht dann auch mal Gänsehaut.
Die Darstellung der, damals noch sehr rassistischen, Verhältnisse in den USA wird sehr anschaulich dargestellt, und auch die Entstehung einer neuen musikalischen Ära kommt wirklich gut rüber.
Der Film ist natürlich viel zu kurz, um der wirklichen Bedeutung von Chess Records gerecht zu werden. Zu viel wurde nur angerissen oder sogar ganz weggelassen.

BLU-RAY-BILD

Das Bildseitenformat liegt in 2.35:1 ( 21:9 CinemaScope) vor.

Wir haben es grundsätzlich mit einer recht ansprechenden Bildumsetzung zu tun. Der Schärfewert ist in Ordnung, erreicht aber keine Spitzenwerte. Die Farben wirken stimmig und der Zeit angepasst, in der die Geschichte spielt.
Die Kontraste und der Schwarzwert sind im Grossen und Ganzen Ansprechend ausgefallen. Vereinzelt wird das Bild in dunklen Szenen etwas verschluckt.

BLU-RAY-TON

Das Tonformat liegt in Deutsch Dolby TrueHD 5.1 vor.

Die Tonumsetzung hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Gerade bei einem Musikfilm wäre es wünschenswert, dass die Soundumsetzung bestmöglich ist. Die hier vorliegende Tonumsetzung ist leider vor allem bei der Musik sehr dumpf ausgefallen, und auch die Dynamik ist nicht wirklich auf gutem Niveau. Wenigstens sind aber die Dialoge stets gut zu verstehen.

FAZIT

Wer Musikfilme mag und etwas über die Entstehungszeit des Rockn' Roll erfahren möchte, wird an diesem Werk sicher Gefallen finden. Die technische Umsetzung ist ok, mit Luft nach oben...

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© 2009 Sony Pictures Home Entertainment

Originaltitel:
Cadillac Records

Regie:
Darnell Martin
Drehbuch:
Darnell Martin
Musik:
Terence Blanchard
Produktion:
© LightWave Entertainment / Sony Music Film
Kamera:
Canastas N. Michos
Schnitt:
Peter C. Frank

USA / 2008
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