Erfinder

Die Karte meiner Träume

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Originaltitel: The Young and Prodigious T.S. Spivet

Regie: Jean-Pierre Jeunet
Musik: Denis Sanacore
Drehbuch: Reif Larsen

Frankreich / Kanada / 2013

Hauptdarsteller: Kyle Catlett, Helena Bonham Carter, Judy Davis, Callum keith Rennie... u.a.


HANDLUNG

Der 10-jährige T.S. Spivet hat es nicht leicht. Er lebt mit seiner Familie auf einer Farm abgelegen in Montana.
Er ist hochbegabt, beschäftigt sich mit naturwissenschaftlichen Projekten und irritiert mit seinem Wissen und Können seine Umgebung ziemlich. Sein Vater kann mit den Fähigkeiten und Interessen seines Sohnes nichts anfangen, und dann ist da auch noch ein tragisches Ereignis, das auf der ganzen Familie lastet.
Als T.S. für eine seiner Erfindungen eine Auszeichnung erhält und vom berühmten Smithsonian Institut eingeladen wird, hat er ein Problem: Die wissen nämlich nicht, dass er erst zehn ist.
Er macht sich bei Nacht und Nebel auf nach Washington D.C..

REZENSION


Ich mag Jean-Pierre Jeunets Filme in der Regel sehr, sie zeichnen sich durch eine sprühende Fantasie, Humor und gute, etwas skurrile Geschichten aus.
Der hier vorliegende Streifen macht diesbezüglich keine Ausnahme. Es ist eigentlich alles dabei, was man von einem unterhaltsamen Filmabend erwartet. Dazu kommen noch fotografisch wunderschöne Aufnahmen, denen man zuweilen allerdings etwas anmerkt, dass sie fürs 3D-Kino inszeniert wurden.
Inhaltlich ist es schwer, den Film in eine Schublade zu stecken. Es ist sicher keine Komödie, aber ebenso auch kein reines Drama. Vielleicht könnte man es als eine Tragikkomödie mit Abenteuerelementen umschreiben.
Die Story ist zuweilen etwas kitschig, übertreibt es aber zum Glück nicht, so dass schlussendlich eine ausgewogene und interessante Geschichte erzählt wird.
Wer die Art von Jeunets Filmen mag, wird sicher auch an diesem Werk gefallen finden