Erbsen auf halb 6

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Regie: Lars Büchel
Musik: Max Berghaus
Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2004

Hauptdarsteller: Fritzi Haberlandt, Hilmir Snaer Gudnason


Irgendwie hat dieser Film sehr irritierend auf mich gewirkt. War ich zu Anfang noch voll in der Geschichte drin, konnte ich mich mit fortlaufender Spieldauer des Eindrucks nicht erwehren, dass hier Kunst der Kunst willen gemacht wird.
Wunderschöne Bilder werden so oft gezeigt, bis sie plump wirken. Dazu der eher befremdlich wirkende Humor, bei dem mir das Lachen meist schon im Hals stecken blieb.
Dabei wäre aus dieser Geschichte wirklich ein toller Film entstanden, hätte man nicht konstant versucht, zu viel hinein zu packen.
Auf jeden Fall kein Streifen, den man sich mit dem Kopf ansehen sollte, dafür geht einfach zu viel nicht auf.
Am Schluss bleibt die Erkenntnis, einen in Ansätzen zwar recht ambitionierten und gut gemeinten Film gesehen zu haben, bei dem man aber vor allem regietechnisch einfach zu viel wollte und am Ende daran gescheitert ist.