Musikfilm

One Chance - Einmal im Leben

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Originaltitel: One Chance

Regie: David Frankel
Musik: Theodore Shapiro
Drehbuch: Justin Zackham

Produktion: © Relevant Entertainment / Syco Television
Kamera: Florian Ballhaus
Schnitt: Wendy Greene Bricmont

USA, UK / 2013

Hauptdarsteller: James Corden, Mackenzie Crook, Julie Walters, Alexandra Roach…u.a.

HANDLUNG

Der etwas übergewichtige Paul Potts arbeitet in einem kleinen Handy-Store in der walisischen Kleinstadt Port Talbot.
Als Sohn eines Stahlarbeiters scheint Pauls Werdegang schon früh festzustehen, doch er hat ganz andere Pläne für seine Zukunft. Er liebte schon als Kind den Gesang und hörte sich leidenschaftlich gern Opern an. Paul verfügt über eine ausgezeichnete Stimme und singt für sich privat Opernarien.
Nach langem Sparen, reist Paul nach Venedig, um dort eine angesehene Schule für angehende Opernsänger zu besuchen. Nach einem missglückten Auftritt, eröffnet der grosse Luciano Pavarotti Paul, dass dieser sich seiner Ansicht nach nicht zum Opernsänger eigne, woraufhin Paul zutiefst verunsichert nach Hause zurück kehrt.
Trotz vieler Schicksalsschläge, gelingt es Paul Potts, dank der grossen Unterstützung seiner Freundin und späteren Ehefrau Julez sowie seiner Mutter, an seine Chance zu glauben.
Als ihn Julez schliesslich dazu überredet, an der Castingshow „Britain’s Got Talent“ teilzunehmen, verändert sich sein Leben schlagartig…

REZENSION

Regisseur David Frankel ist es gelungen, die sehr anrührende Lebensgeschichte Paul Potts glaubhaft darzustellen. Gerade zu Beginn der Geschichte wird sehr ausführlich und in bedächtiger Weise erzählt, was der Hauptfigur zugutekommt.
James Corden spielt den etwas linkischen Paul ausgezeichnet, und Alexandra Roach als Julez harmoniert hervorragend mit der Hauptfigur.
Mit fortschreitender Handlung wird die Story etwas holzschnittartiger. Dies führt unter anderem dazu, dass einzelne Vorgänge nicht mehr die selbe Wahrhaftigkeit auszeichnet, wie das noch zu Beginn der Fall ist. Die Wandlung des Vaters, der zu Beginn vom Treiben seines Sohnes alles andere als begeistert ist, erscheint irgendwie unmotiviert.

Das Ende der Geschichte wird dann recht überhastet erzählt – man ging wohl davon aus, dass dieser Teil von Paul Potts Story allgemein bekannt sei. Dennoch wäre ein etwas weniger gehetztes Ende dem Film sicher zugute gekommen.

Alles in allem eine sehenswerte Biopic über einen bemerkenswerten Menschen - zugleich ein Aussenseitermärchen, das ausgezeichnet unterhält, auch wenn man nichts für Opern übrig hat…

König der heissen Rhythmen

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Originaltitel: Roustabout

Regie: John Rich
Musik: Joseph J. Lilley
Drehbuch: Anthony Lawrence & Allan Weiss

Produktion: © Hal Wallis
Kamera: Lucien Ballard
Schnitt: Hal Pereira / Walter H. Tyler

USA / 1964

Hauptdarsteller: Elvis Presley, Barbara Stanwyck, Joan Freeman..u.a.


HANDLUNG

Nach einem Motorradunfall kommt Charlie Rogers (Elvis Presley) auf einem Rummelplatz unter. Während er auf sein repariertes Motorrad wartet, macht er sich nützlich und geht der Schausteller-Truppe zur Hand.
Als er anfängt, Lieder vorzutragen, wird plötzlich viel Publikum angezogen, und das beinahe bankrotte Unternehmen beginnt wieder etwas zu laufen. Charlie hat derweil anderes im Sinn und ist hinter der schönen Cathy her, sehr zum Unmut ihres Vaters...

REZENSION

Roustabout, so der Originaltitel, gehört ohne Frage zum Besseren, was es von Elvis in den 60er-Jahren zu sehen und zu hören gab. Zudem spielte mit Barbara Stanwyck eine veritable Hollywood-Grösse mit.
So etwas wie eine Handlung mit rotem Faden ist ebenfalls zu finden, auch dies bei Elvis-Filmen keine Selbstverständlichkeit.
Elvis singt insgesamt elf Songs, wobei der Titel-Song „Roustabout“, „Poison Ivy League“ und „Little Egypt“ herausragen.

Als Kuriosum kann man vielleicht noch erwähnen, dass die damals noch gänzlich unbekannte Raquel Welch in einer winzigen Nebenrolle als „College-Girl“ zu sehen ist, allerdings im Abspann nicht mal erwähnt wird...

Im Dutzend heiratsfähig

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Originaltitel: Belles on Their Toes

Regie: Henry Levin
Musik: Cyril J. Mockrige
Drehbuch: Phoebe Ephron, Henry Ephron

Produktion: © Twentieth Century Fox Film Corporation

Kamera: Arthur E. Arling
Schnitt: Robert Fritch

USA / 1952

Hauptdarsteller: Myrna Loy, Debra Page, Jeanne Crain, Jeffrey Hunter… u.a.


HANDLUNG

Nach dem Tod des Vaters muss sich die Grossfamilie Gilbreth neu organisieren. Mutter Lillian will nicht, dass ihre elf Kinder auf die ganze Verwandtschaft aufgeteilt werden und versucht deshalb mit allen Mitteln Geld zu verdienen. Als Ingenieurin hat sie früher mit ihrem Mann zusammen junge Ingenieure ausgebildet und Vortragsreisen unternommen. Nun muss sie feststellen, dass es als alleinstehende Frau gar nicht so einfach ist, in die von Männern dominierte Berufswelt einzusteigen. Sie wird mit viel Unverständnis und Vorurteilen konfrontiert.
Gleichzeitig hat sich die älteste Tochter Ann in einen jungen Arzt verliebt, glaubt aber, dass sie in der Familie gebraucht werde und nicht heiraten dürfe…

REZENSION

„Im Dutzend heiratsfähig“ ist der Fortsetzungsfilm des Streifens „Im Dutzend billiger“ von 1950.
Für den heutigen Zuschauer ist es in gewisser Weise eine doppelte Zeitreise: Der Film wurde 1952 gedreht, die Handlung selber ist in den 20er-Jahren angesiedelt. Dieser nostalgische Touch ist es dann auch, der diesem Streifen einen gewissen Reiz verleiht.
Die Story ist nach heutigen Massstäben gemessen etwas dürftig und einfach gestrickt. Auf der einen Seite ist es beachtlich, dass man 1952 das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Arbeitswelt thematisierte. Auf der anderen Seite wird die heile Familienidylle dermassen penetrant in Szene gesetzt, dass es zuweilen schon eher belustigend wirkt.
Die Geschichte selber verzettelt sich immer wieder in erzähltechnischen Einbahnstrassen. Zudem ist der Einfall, das Ganze als Musical vorzutragen, eher suboptimal - auch wenn die Lieder und Tanzeinlagen durchaus gut gemacht sind.

Alles in allem eine Zeitreise der besonderen Art, die trotz aller Mängel durchaus Charme aufweist und die, in der rechten Stimmung genossen, durchaus zu gefallen weiss…

Song für Marion

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Originaltitel: Song for Marion

Regie: Paul Andrew Williams
Musik: Laura Rossi
Drehbuch: Paul Andrew Williams

Grossbritannien, Deutschland / 2012

Hauptdarsteller: Terence Stamp, Vanessa Redgrave, Gemma Arterton…u.a.

HANDLUNG

Arthur Harris ist der mürrische Ehemann von Marion, die
unheilbar an Krebs erkrankt ist. Trotzdem engagiert sie sich weiterhin mit viel Freude im örtlichen Seniorenchor. Dies sehr zum Unmut ihres mürrischen Ehemannes Arthur, der befürchtet, dass Sie sich damit zu viel zumutet. Abgesehen davon hält er die Songs, die einstudiert werden, für peinlich.
Als Marion schliesslich stirbt, bricht für Arthur eine Welt zusammen. Er bricht den Kontakt zu seinem Sohn ab und verliert seinen Lebensmut.
Der jungen Chorleiterin Elizabeth gelingt es, Arthur davon zu überzeugen, dass Marion stolz darauf wäre, wenn er ihren Platz im Chor einnehmen würde.
Auch wenn Arthur nicht über seinen Schatten springen kann, begibt er sich doch mit dem Chor auf eine Reise, die alle verändern wird…

REZENSION


Manchmal sind es eben gerade kleine Independent-Filme, die ohne grosses Budget und ohne grossartige Kulissen auskommen, welche es schaffen, einen Zauber auszuströmen, der den Zuschauer in seinen Bann zieht.
Genau so eine Filmperle ist „Song for Marion“. Schauspielerisch absolut überragend gespielt, mit realistischem und packendem Drehbuch versehen, taucht man als Zuschauer völlig in die Geschichte ein.
Die sehr rührende Erzählweise wird zu keiner Zeit rührselig oder gar kitschig. Man kann nicht mal behaupten, dass die Gratwanderung gelungen sei, denn es gibt keine solche.
Die wunderbare Inszenierung überzeugt von Anfang an durch Souveränität und treibt die Story gekonnt voran.
Diese sehr realistische und überlegene Umsetzung hat freilich aber den Nachteil, dass kaum ein Auge trocken bleibt und man den Taschentuchvorrat mit Bedacht schon vorgängig bereitlegen sollte…

Fazit: Eine Liebesgeschichte, verpackt in einer Tragikkomödie mit überzeugendem Drehbuch und hervorragender schauspielerischer Umsetzung. Was will man mehr?

Shine a Light

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Originaltitel: Shine a Light

Regie: Martin Scorsese
Musik: The Rolling Stones

USA / 2008

Im Herbst 2006 veranstalteten die Rolling Stones im New Yorker Beacon Theater zwei Konzerte. Begleitet wurden sie von niemand Geringerem als von Martin Scorsese, der bei dieser Gelegenheit einen Konzertfilm mit der Band aufnahm.
Weltpremiere feierte der Streifen dann am 7. Februar 2008 als Eröffnungsfilm der Berlinale.

Zu Beginn war ich ja echt geschockt. Dieses verrauschte Bild, die banalen Texte von Scorsese & Co., dazu die MTV-Schnitttechnik, bei der mir beinahe übel wurde...
Zum Glück fing dann bald schon das Konzert an, und das ist wirklich gut und mitreissend. Echt beeindruckend wie diese Alt-Herren-Truppe immer noch abrockt. Auch wenn ab und an ein falscher Ton dabei war, macht ja gerade das den Charme eines Konzerts aus. Auch die Gastauftritte von Jack White und Buddy Guy sind absolut sehenswert. Christina Aguilera hat nicht ihren besten Tag erwischt, dafür steht sie vollständig bekleidet auf der Bühne, was auch schon erwähnenswert ist.
Zum Schluss war ich dann wieder versöhnt mit dem Streifen und konnte diesen Konzert-Film wirklich geniessen.

Fazit: Ein toller Konzert-Film, der zum Teil etwas darunter leidet, dass man besonders originell sein wollte. Nicht unbedingt für Scorsese-Fans geeignet. Alle, die auf die Rolling Stones oder wie ich einfach auf gute Rockmusik stehen, werden bei diesem Streifen auf ihre Kosten kommen!

Soul Men

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Originaltitel: Soul Men

Regie: Malcolm D. Lee
Musik: Stanley Clarke
Drehbuch: Robert Ramsey & Matthew Stone

USA / 2008

Hauptdarsteller: Samuel L. Jackson, Bernie Mac, Sharon Leal…u.a.

HANDLUNG

Louis und Floyd hatten vor zwanzig Jahren zusammen in einer Soulband als Background-Sänger gearbeitet.
Nachdem sich der Lead-Sänger entschieden hatte, eine Solokarriere zu starten, blieben Louis und Floyd alleine zurück und traten fortan als „The Real Deal“ auf. Bald schon gerieten sie aber in Streit und trennten sich.
Jahre später stirbt der Lead-Sänger und Floyd hat die Idee, zusammen mit seinem alten Kumpel Louis auf eine Reunion-Tour zu gehen. Es gelingt ihm, Louis zu überreden.
Bald schon haben sie mit ersten Problemen zu kämpfen und stellen fest, dass sie sich noch immer nicht ausstehen können.

REZENSION

Die Grundstory wäre eigentlich vielversprechend, aber mit der Umsetzung hatte ich so meine Mühe. Obwohl es immer wieder gute Sprüche und ganz witzige Szenen gibt, ist der Humor in diesem Film für mich etwas zu derb geraten.
Dazu kommt, dass Bernie Mac seine Rolle völlig überspielt. Man möchte förmlich als Zuschauer in den Film hineinrufen: Bitte etwas dezenter, bitte etwas leiser..! Samuel L. Jackson spielt gewohnt souverän und entschädigt etwas für den Rest. Wären da nicht einige ganz gute musikalische Einlagen, würde der Film kaum aus der Masse herausragen. Die Handlung an sich ist zu banal und vorhersehbar und macht das Ganze zu einem durchschnittlichen 08/15-Streifen.
Anlehnungen an die „Blues-Brothers-Filme“ sind nicht zu übersehen. Das vorliegende Werk kann aber in Sachen Charme, Witz und Timing zu keiner Zeit mit den Blues-Brothers-Streifen mithalten.

Fazit: Irgendwie hat man alles schon mal irgendwo besser und origineller gesehen. Aber als einfacher Feel-Good-Movie für ein verregnetes Wochenende taugt er durchaus...

Ob blond, ob braun

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It Happened At The World's Fair

Regie: Norman Taurog
Musik: Leith Stevens
Drehbuch: Seaman Jacobs / Si Rose

USA / 1963

Hauptdarsteller: Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood, Vicky Tiu... u.a.

HANDLUNG

Mike Edwards (Elvis Presley) und sein Freund Danny (Gary Lockwood) haben ein Problem. Danny hat im Spielrausch so viel Schulden gemacht, dass nun das Kleinflugzeug, mit dem sie Aufträge erledigen, vom Sheriff beschlagnahmt wird.
Auf der Suche nach Arbeit treffen sie auf Walter Ling und seine Nichte Sue-Lin. Beide sind auf dem Weg nach Seattle und nehmen Mike und Danny mit.
Mike lässt sich überreden auf Sue-Lin aufzupassen, während ihr Onkel etwas erledigen will. Nachdem der Onkel aber spurlos verschwindet, hat Mike nun plötzlich zwei Probleme, mit denen er sich rumschlagen muss...

REZENSION

Zugegeben, es gibt noch wesentlich schlechtere Filme mit Elvis. „It happened At The World's Fair“ darf aber für sich in Anspruch nehmen, der Anfang vom Ende von Elvis' Filmkarriere gewesen zu sein. Hier kam erstmals alles zusammen, was in den Folgejahren zum Standard bei Elvis-Filmen wurde: Eine belanglose Story, in der Elvis einen fast schon pathologisch anmutenden Frauenhelden mimt und ein schlechter, teilweise peinlicher Soundtrack.
Der Filmsoundtrack umfasste hier lediglich zehn Songs, was schon arg wenig war, und vom damaligen Publikum auch mit Unmut zur Kenntnis genommen wurde. Die Single-Auskopplung: „One Broken Heart For Sale“ war nicht schlecht, aber dennoch die erste Single seit 1956, die nicht in die US Top 10 kam.
Über die Story gibt es nicht viel zu sagen. Man nützt die Weltausstellung in Seattle von 1962 als Kulisse, das ist dann aber auch schon das Aufregendste, was es über den Streifen zu sagen gibt. Auch schauspielerisch passt Elvis mit seiner weiblichen Hauptdarstellerin so gar nicht zusammen. Wäre nicht Vicky Tiu in der Rolle der kleinen Sue-Lin gewesen, die mit ihrem Charme zu verzaubern mag, wäre der Streifen wohl vor allem durch ein eher langweiliges und einfallsloses Drehbuch aufgefallen.
Selbst die Filmtechnik ist derart billig aufgezogen, dass man bei jeder Szene sofort merkt, wenn man Studioaufnahmen mit Aussenaufnahmen zusammengemixt hat.
Aber wie gesagt, es kam danach noch schlimmer, erst im Jahr 1968 war ein leichter Lichtschimmer am Horizont auszumachen...

Anschauen kann man sich das natürlich. An einem verregneten Sonntagnachmittag zum Beispiel, aber gesehen haben muss man ihn nicht...

Cadillac Records

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Originaltitel: Cadillac Records

Regie: Darnell Martin
Musik: Terence Blanchard
Drehbuch: Darnell Martin
USA / 2008

Hauptdarsteller: Adrien Brody, Jeffrey Wright, Gabrielle Union, Beyoncé Knowles... u.a.


HANDLUNG

Erzählt wird die Geschichte des Plattenlabels Chess Records und ihres Gründers Leonard Chess.
Das kleine Independent-Lable wurde 1950 gegründet und machte so legendäre Musiker wie Muddy Waters, Little Walter, Etta James, Howlin' Wolf oder Chuck Berry bekannt.
Die Rassentrennung in den damaligen USA und der Konflikt zwischen Geld und Kunst bilden die Kernthemen dieses Musikfilmes.

REZENSION

Obwohl die Umsetzung sich herausnimmt, mit den tatsächliche Ereignissen sehr frei umzugehen, so wird zum Beispiel der Bruder und Mitbegründer Phil Chess praktisch weggelassen, ist ein durchaus interessanter und spannender Film entstanden.
Die schauspielerische Umsetzung der verschiedenen Musiker war wirklich überzeugend und kommt zum Teil dem Original unglaublich nah.
Am meisten überrascht hat mich die Umsetzung von Beyoncé Knwoles als Etta James. Sie hat das wirklich grossartig hinbekommen, und die Rolle war alles andere als einfach zu spielen. Bei den performten Songs entsteht dann auch mal Gänsehaut.
Die Darstellung der, damals noch sehr rassistischen, Verhältnisse in den USA wird sehr anschaulich dargestellt, und auch die Entstehung einer neuen musikalischen Ära kommt wirklich gut rüber.
Der Film ist natürlich viel zu kurz, um der wirklichen Bedeutung von Chess Records gerecht zu werden. Zu viel wurde nur angerissen oder sogar ganz weggelassen.